Mailinglist Archive: opensuse-de (6807 mails)
| < Previous | Next > |
Re: SuSE 8.1?
- From: Christoph Maurer <christoph-maurer@xxxxxx>
- Date: Thu, 16 Jan 2003 18:42:27 +0100
- Message-id: <20030116174227.GL15868@gbp301.iaew.rwth-aachen.de>
* Am Don, 16 Jan 2003 schrieb Thomas Hertweck:
Da ich einer der Leute bin, die - zumindest für den privaten Einsatz
- die Distribution gewechselt haben, my 2 cents dazu.
Ich habe gewechselt, nicht weil irgendwas nicht geklappt hat. Das
ist wohl bei keiner Distribution auszuschließen und stört mich auch
nicht so sehr - Linux ist ja auch ein Hobby, zumindest für mich.
Aber bei mir ist es genau so, wie Thomson es beschrieben hat, mir
passte die Gesamtentwicklung nicht.
- Yast 1 wurde abgeschafft
- SuSE wendet sich eindeutig immer mehr an Linux-Neueinsteiger bzw.
gezielt an Windows-Umsteiger.
- Der professionelle Linux-Benutzer ist immer weniger Zielgruppe.
- Ich mag nicht unbedingt Automatismen, die nicht einfach zu
durchschauen sind und am System rumfummeln (und ich mag auch
nicht ewig suchen, um sie abzuschalten).
- Der Kernel ist mir zu sehr gepatcht (siehe die IDE-Bug-Probleme)
und noch ein paar persönliche Argumente:
- Je mehr ich mich mit Linux beschäftige und für Probleme wie DMCA,
TCPA etc. sensibilisiert werde, um so wichtiger erscheint mir der
Einsatz freier Software und da bietet mir Debian mehr.
- Ich war neugierig, hatte davor immer SuSE eingesetzt und wollte
mal was anderes sehen -> Spieltrieb
Ich habe dann Debian und SuSE parallel installiert, um mir den Rückweg
freizuhalten (und seit dem
ersten Tag mit Debian SuSE nie mehr gebootet).
Also: Von permanent Wechseln kann keine Rede sein, aber man
verändert seine Ansprüche und SuSE verändert die Zielgruppe ->
irgendwann passt es nicht mehr so richtig.
Gruß
Christoph
--
Christoph Maurer - 52072 Aachen - Tux#194235
mailto:christoph-maurer@xxxxxx - http://www.christophmaurer.de
Auf der Homepage u.a.: Installation von SuSE 7.0 auf Notebook Acer
Travelmate 508 T, Elektrotechnik an der RWTH Aachen
Michael Meyer wrote:
[...]
warum wechseln permanent leute ihre distribution?
nur weil es von den cd's einer bestimmten distribution auf ihren
rechner kam und ein oder zwei sachen nicht sofort klappen?
das ist mir unbegreiflich.
Wenn Du die Diskussionen und Emails in den letzten Monaten
aufmerksam verfolgt hast, dann wirst Du gemerkt haben, dass
nicht "permanent" die Distribution gewechselt wird. Einige
Leute, die schon laenger SuSE Linux benutzen, gefaellt eben
die Gesamtentwickling, die SuSE Linux nimmt, nicht unbedingt.
Und in diesem Falle ist es ja wohl erlaubt ueber Alternati-
ven nachzudenken. Jede Distribution hat ihre Staerken und
ihre Schwaechen - wenn sich mein Wissen ueber Linux und mei-
ne Interessen eben so aendern, dass ich mit einer anderen
Distribution besser zurecht kommen oder diese mir besser ge-
faellt, warum sollte ich dann nicht wechseln?
Da ich einer der Leute bin, die - zumindest für den privaten Einsatz
- die Distribution gewechselt haben, my 2 cents dazu.
Ich habe gewechselt, nicht weil irgendwas nicht geklappt hat. Das
ist wohl bei keiner Distribution auszuschließen und stört mich auch
nicht so sehr - Linux ist ja auch ein Hobby, zumindest für mich.
Aber bei mir ist es genau so, wie Thomson es beschrieben hat, mir
passte die Gesamtentwicklung nicht.
- Yast 1 wurde abgeschafft
- SuSE wendet sich eindeutig immer mehr an Linux-Neueinsteiger bzw.
gezielt an Windows-Umsteiger.
- Der professionelle Linux-Benutzer ist immer weniger Zielgruppe.
- Ich mag nicht unbedingt Automatismen, die nicht einfach zu
durchschauen sind und am System rumfummeln (und ich mag auch
nicht ewig suchen, um sie abzuschalten).
- Der Kernel ist mir zu sehr gepatcht (siehe die IDE-Bug-Probleme)
und noch ein paar persönliche Argumente:
- Je mehr ich mich mit Linux beschäftige und für Probleme wie DMCA,
TCPA etc. sensibilisiert werde, um so wichtiger erscheint mir der
Einsatz freier Software und da bietet mir Debian mehr.
- Ich war neugierig, hatte davor immer SuSE eingesetzt und wollte
mal was anderes sehen -> Spieltrieb
Ich habe dann Debian und SuSE parallel installiert, um mir den Rückweg
freizuhalten (und seit dem
ersten Tag mit Debian SuSE nie mehr gebootet).
Also: Von permanent Wechseln kann keine Rede sein, aber man
verändert seine Ansprüche und SuSE verändert die Zielgruppe ->
irgendwann passt es nicht mehr so richtig.
Gruß
Christoph
--
Christoph Maurer - 52072 Aachen - Tux#194235
mailto:christoph-maurer@xxxxxx - http://www.christophmaurer.de
Auf der Homepage u.a.: Installation von SuSE 7.0 auf Notebook Acer
Travelmate 508 T, Elektrotechnik an der RWTH Aachen
| < Previous | Next > |