Mailinglist Archive: opensuse-de (6807 mails)
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Re: SuSE Enterprise Server
- From: Adalbert Michelic <adalbert+list@xxxxxxxx>
- Date: Tue, 7 Jan 2003 14:49:10 +0100
- Message-id: <20030107134910.GH25779@pepe.lopez.at>
* On Tue, 07 Jan 2003 at 14:04 +0100, Antwerpen, Oliver wrote:
Und wenns trotzdem den Hersteller nicht interessiert, den Fehler zu
beheben? Betrag X einklagen.
Okay, nun hast Du den Betrag X, einen Hersteller der nix tut und
immer noch einen Bug. Schöne Aussichten.
Ich spreche vom Standpunkt des Kunden - ich arbeite teilweise für ein
Krankenhaus, wo diese zertifizierten Sachen alle nur so durch die
Gegend schwirren.
Bevor ich $BIGNUM EUR ausgebe, um ein Stück zertifizierte Software
zu bekommen, schaue ich lieber, daß ich einen fähigen Programmierer
und die Sourcen meiner Produkte zur Hand habe, dann kann ich
wenigstens selbst eingreifen, wenns Fehler gibt.
Wenn ich mir ansehe, wie die Hersteller mit den 3 Buchstaben langen
Namen reagieren, wenns hier wirklich mal kriselt - Danke, ich
verzichte auf Zertifizierungen. Im Fall des Falles hat man auch
nichts als Scherereien und 2 Hersteller, die sich gegenseitig die
Schuld zuschieben.
--
Adalbert
GPG welcome, request public key: mailto:adalbert+key@xxxxxxxx
From: Adalbert Michelic [mailto:adalbert+list@xxxxxxxx]
* On Tue, 07 Jan 2003 at 13:11 +0100, Antwerpen, Oliver wrote:
Du, wenn Deine DBFrom: Christian [mailto:christian@xxxxxxxxxxxxx]
Am Dienstag, 7. Januar 2003 10:27 schrieb Antwerpen, Oliver:
<snip>
Der Unterschied liegt zB darin, dass der SLES für zB Oraclezertifiziert
ist. Außerdem ist er auf zB diversen Compaq-Servernzertifiziert und es
gibt verschiedene Support-Level seitens SuSE.Extrem wichtig? Soso.
Für den 'normalsterblichen' User ist das wohl egal, für den
Business-Einsatz aber extrem wichtig...
Wen interessiert denn eine Zertifizierung?
Hmm, im Business-Bereich ist das schon wichtig. Was tust
nicht läuft, und der DB-Hersteller das NOS verantwortlichmacht, der auf die
Hardware tippt, und der Hersteller der Hardware dieSoftware für fehlerhaft
hält?
Sagst Du den jeweiligen Herstellern dann, daß es doch funktionieren
muß, weil ja auf dem Papier steht, daß es funktioniert? Und dann
siehst Du ihnen zu, wie sich sich trotzdem gegenseitig die Schuld in
die Schuhe schieben?
Ja, und zur Not schalte ich einen Anwalt ein, der mir diese zugesicherte
Eigenschaft einklagt.
Und wenns trotzdem den Hersteller nicht interessiert, den Fehler zu
beheben? Betrag X einklagen.
Oder eben einen Betrag X, der dadurch als Schaden
entstanden ist.
Okay, nun hast Du den Betrag X, einen Hersteller der nix tut und
immer noch einen Bug. Schöne Aussichten.
Da ist es dann schon wichtig auf dem Papier stehen zuhaben, dass alles
zusammen funktioniert.
Papier ist leider sehr geduldig, schade ums Geld.
Ich glaube wir reden hier von ganz unterschiedlichen Standpunkten.
Ich spreche vom Standpunkt des Kunden - ich arbeite teilweise für ein
Krankenhaus, wo diese zertifizierten Sachen alle nur so durch die
Gegend schwirren.
Wenn ich meinem Kunden etwas anbiete, dann möchte ich sicher sein, dass es
funktioniert. Mein Kunde läßt sich das ja auch von mir bestätigen und ich
wiederum lasse es mir von Compaq/SuSE/Oracle bestätigen. So bin ich auf
einer sehr viel sichereren Seite als ohne Zertifikat auf zB Debian. Für
alles andere setze ich Debian ein, aber im kritischen Business-Bereich? Da
geht leider nur sehr, sehr wenig ohne Papier.
Bevor ich $BIGNUM EUR ausgebe, um ein Stück zertifizierte Software
zu bekommen, schaue ich lieber, daß ich einen fähigen Programmierer
und die Sourcen meiner Produkte zur Hand habe, dann kann ich
wenigstens selbst eingreifen, wenns Fehler gibt.
Wenn ich mir ansehe, wie die Hersteller mit den 3 Buchstaben langen
Namen reagieren, wenns hier wirklich mal kriselt - Danke, ich
verzichte auf Zertifizierungen. Im Fall des Falles hat man auch
nichts als Scherereien und 2 Hersteller, die sich gegenseitig die
Schuld zuschieben.
--
Adalbert
GPG welcome, request public key: mailto:adalbert+key@xxxxxxxx
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