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Re: fstab war(Windows-Programme unter Linux starten)
- From: B.Brodesser@xxxxxxxxxxx (Bernd Brodesser)
- Date: Mon, 6 Jan 2003 16:05:20 +0100
- Message-id: <20030106150520.GA5250@b.brodesser.dialin.t-online.de>
* Jan Trippler schrieb am 06.Jan.2003:
Irgendwie haben wir uns da wohl mißverstanden. Ich meine, wenn man
als umask 755 angibt, dann kann das 755 oder 644 bedeuten,
jenachdem, ob mit oder ohne x-bit. Finde ich viel leichter zu
verstehen.
Bernd
--
Was ist quoten? Quoten ist das Zitieren aus einer mail, der man antwortet.
Und wie macht man es richtig? Zitate werden mit "> " gekennzeichnet.
Nicht mehr als nötig zitieren. Vor den Abschnitten das Zitat, auf das man sich
bezieht, mit einer Zeile Abstand oben und unten. |Zufallssignatur 12
On Mon, 06 Jan 2003 at 08:32 (+0100), Bernd Brodesser wrote:
* David Haller schrieb am 05.Jan.2003:
Hallo,
On Sun, 05 Jan 2003, Bernd Brodesser wrote:
* David Haller schrieb am 05.Jan.2003:
On Sun, 05 Jan 2003, Bernd Brodesser wrote:
Schon klar. 644 war ja das Beispiel, daß ich gewählt habe. Und das
mit dem logischen und ist auch klar. Um so mehr verwundert es, daß
bei umask das binäre Komplement der Rechte genommen wurde.
Das liegt an der Aufgabe, die umask erfuellen soll! Und das geht AFAIK
nur so (oder noch kraenker).
Ich weiss grad nicht mehr aus welcher manpage ich das habe, aber
Dateien sollen ja via 'open(name, flags, mode)' erzeugt werden, wobei
mode das *Maximum* der gewuenschten Rechte ist,
Man könnte genausogut das *Minimum* nehmen.
Weil's nicht funktioniert. Minimum waere z.B. 500... Wie willst du da
per "umask" auf 755 oder 750 kommen?
? Minimum meine ich natürlich Bitweise, also ein logisches und.
Du willst also in umask die minimalen Rechte setzen, die für einen
Benutzer gelten sollen? Dann wäre das also 755 anstelle von 022 (wie
es jetzt sitzt). Und jetzt beim Anlegen einer Datei die minimalen
Rechte setzen, die man wünscht: 666 (ich will mal, dass alle lesen
und schreiben können). Wenn man das jetzt verundet (schönes Wort
;-), dann kommt 644 raus - hmm, nicht ganz das, was der Erzeuger der
Datei wollte, oder?
IMHO ist der Mechanismus so wie er existiert der optimale. Der
Erzeuger der Datei legt fest, mit welchen Rechten er seine Datei
maximal ausgestattet wissen möchte (und nicht, was er mindestens
gewährt, das wäre in meinen Augen unlogisch, weil ja damit der
Schutz, den der Erzeuger seiner Datei zukommen lassen will,
ausgehebelt wird) und eine weitere Einschränkung dieser Rechte wird
durch die umask definiert.
[...]Die einzige Alternative waere IMO die
umask direkt als Komplement zu definieren, aber das ist wiederum noch
weniger intuitiv, wenn man bestimmte Rechte nicht setzen will (z.B.
waere eine "umask" von 755 statt 022 doch eher verwirrend, wenn dabei
(bei 622) dann 600 rauskommt ;)...
Wieso ist das verwirrender? Wenn ich zu einem 755 also rwxr-xr-x und
zum anderen 622 also rw--w--w- habe, so kommt da rw------- also 600
heraus. Finde ich klar.
Hm. Jo. Aber man hat halt das logische "UND" drin...
Ja klar.
So hast Du das Problem, dass Du im Prinzip für Datendateien,
ausführbare Dateien (Scripts, Programme) unterschiedliche Masken
definieren müsstest, damit sie korrekt angelegt werden oder Du musst
in jedem Programm erst auswerten, um welchen Typ der Datei es sich
handelt. Du willst ja Datendateien nicht ausführbar machen, willst
aber Dateiverzeichnisse nicht ohne x-Bit lassen, wenn Du
reinwechseln willst. Mit dem Komplement (also den _nicht_ zu
gewährenden Rechten) hast Du dieses Problem nicht und kannst getreu
der Unix-Philosophie jede Datei gleich behandeln, unabhängig vom
Dateityp.
Irgendwie haben wir uns da wohl mißverstanden. Ich meine, wenn man
als umask 755 angibt, dann kann das 755 oder 644 bedeuten,
jenachdem, ob mit oder ohne x-bit. Finde ich viel leichter zu
verstehen.
Bernd
--
Was ist quoten? Quoten ist das Zitieren aus einer mail, der man antwortet.
Und wie macht man es richtig? Zitate werden mit "> " gekennzeichnet.
Nicht mehr als nötig zitieren. Vor den Abschnitten das Zitat, auf das man sich
bezieht, mit einer Zeile Abstand oben und unten. |Zufallssignatur 12
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