Mailinglist Archive: opensuse-de (6807 mails)

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Re: SuSE Systemvoraussetzungen
  • From: Thorsten Haude <linux@xxxxxxxxxxxxxx>
  • Date: Thu, 2 Jan 2003 12:48:56 +0100
  • Message-id: <20030102114856.GB858@eumel.yoo.local>
Moin,

* Christian <christian@xxxxxxxxxxxxx> [2003-01-02 10:54]:
Da stellt sich mir die Frage, warum nutze ich eine Distribution?
Wenn - so wie Du schon sagst - bei SuSE die Möglichkeit besteht, die
Voreinstellungen so abzuändern, daß man ein "plattes Linux" hat, dann
sehe ich keine Veranlassung zu Debian zu wechseln.

Meiner Erfahrung nach ist Debian deutlich unproblematischer, wenn es
um händische Konfigurations geht. Schließlich ist das bei Debian der
Normalfall, bei SuSE die Ausnahme, die man sich erarbeiten muß.


Und wenn - so wie hier sowieso alle behaupten - alle ihr Linux System als
Server nutzen, dann frage ich mich, wo das Problem liegt? Wenn ihr alle
so tief im Detail steckt, dann ist dort sowieso nichts grafisches auf der
Maschine. Treu nach dem Motto : Linux-Konfigurationsdateien sind plain/text.

Das ist ein falsches Dilemma: Ich kann mir sehr wohl sowohl bei einer
Workstation als auch mit einem Server Arbeit sparen, wenn ich eine
Distribution benutze. Für mich hat sich gezeigt, daß das Optimum aus
- Voreinstellungen,
- Möglichkeiten der Veränderung und
- Lerneffekt
bei Debian zu holen ist.

Wichtig bei dieser Diskussion ist aber etwas anderes: Wie man sieht,
gibt es bei Linux eine lebhafte Konkurrenz zwischen kommerziellen und
Freien Distributionen. Das gibt es bei Windows nicht, ist aber
natürlich für alle Anwender gut.


Thorsten
--
He who receives an idea from me, receives instruction himself without lessening
mine; as he who lights his taper at mine, receives light without darkening me.
- Thomas Jefferson
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