Mailinglist Archive: opensuse-de (4375 mails)
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Re: AW: Warum zu Linux gewechselt? (was: Re: Publisher für Linux ???)
- From: Matthias Houdek <linux@xxxxxxxxx>
- Date: Sun, 1 Dec 2002 18:15:13 +0100
- Message-id: <200212011815.13668.linux@houdek.de>
Hallo Jürgen,
Ist deine Mail nicht Beweis genug für einige unzulänglichkeiten von Windows?
OjE 6.0 gehört ja wohl dazu, oder?
(Ich hab übrigens das, was Linux in der Formatierung der Mail selbständig beim
Antworten korrigiert hat, wieder weitestgehend rückgängig gemacht ;-)
Am Sonntag, 1. Dezember 2002 17:30 schrieb Juergen:
* Wo sind hier eigentlich die Vorredner? *
* Das sieht ja aus, als ob alles von mir war. *
Ja, welche sind das denn? Zumindest keine Programme, die zu Linux gehören wie
z.B. der MMP zu Windows.
Doch, oder du hast stillschweigend deine Zustimmung gegeben (Unwissenheit
schützt vor Schaden nicht).
Schubfach auf, CD rein, Schubfach zu (wenn das dann auch noch links ist,
passte es ;-)
ACK!
Warum schaffen es Leute, das Linux 24x7 läuft, und das über Jahre, während
selbst Windows2000 ohne weitere laufende Anwendung nach ein paar Wochen kaum
noch Arbeitsspeicher frei hat, so dass man nciht mal mehr Word starten kann
(probier es ruhig mal aus).
Du solltest dich mal mit Programmierung befassen, damit du weißt wovon du
redest.
Wenn ein (fremdes) Programm funxt, dann interessiert es mich meist herzlich
wenig, warum es funxt. Trotzdem kann ich es in eigenen Programmen weiter
verwenden, so die Schnittstellen sauber definiert und dokumentiert sind.
Eines der Hauptprobleme bei M$ übrigens.
Bei OpenSource habe ich oben drein die Möglichkeit, in die Programmierung
reinzuschauen und sie ggf. ummodeln, so ich Ahnung davon habe. Aber das ist
zusätzlich und optional (und gibt es bei M$ überhaupt nicht).
Das will dir auch keiner nehmen, es ist letztendlich deine Entscheidung.
Nur noch eine Frage am Rande:
Warum lernt man bei Windows nicht so viele generelle Dinge über Hardware, über
Netze, über Programmieren usw.?
--
Gruß
MaxX
Ist deine Mail nicht Beweis genug für einige unzulänglichkeiten von Windows?
OjE 6.0 gehört ja wohl dazu, oder?
(Ich hab übrigens das, was Linux in der Formatierung der Mail selbständig beim
Antworten korrigiert hat, wieder weitestgehend rückgängig gemacht ;-)
Am Sonntag, 1. Dezember 2002 17:30 schrieb Juergen:
* Wo sind hier eigentlich die Vorredner? *
* Das sieht ja aus, als ob alles von mir war. *
Hallo
D.h. wenn ichEs kann viel Fun bereiten, aber auch viel Frust.
mir ein Betriebssystem, Software und Hardware installiere und
konfiguriere, bin ich sehr neugierig und spiele auch oft tagelang
herum - unendlich viele Neuinstallationen auf verschiedenen Wegen und
mit verschiedenen Einstellungen eingeschlossen. ;-)
Was hat mich zum Umstieg bewegt?Was es auch auch stabil macht
An Windows und der dahinterstehenden Microsoft-Philosophie stoeren
mich eine Menge Dinge, die ich nicht akzeptieren will:
- Ich werde bei der Installation total bevormundet.
- Ab Windows XP muss ich mich zwangsregistrieren lassen.Das ist sch*e, drum bleibe ich bei 2000
- Dauernd versuchen Programme, Daten ueber mich nach Microsoft.com,Soweit ich mich erinnern kann, laufen unter Unix auch einige
Real.com und sonst wohin zu schicken, ohne dass ich weiss, wann was
warum wohin verschickt wird und ueberhaupt und so. Gut, ich habe zwar
ZoneAlarm installiert, aber man kann ja trotzdem nie wissen. Wenn ich
beispielsweise mit dem Internet Explorer surfe, muss ich ihn ja ins
Netz lassen. Da schuetzt mich u.U. dann auch die Firewall nicht mehr.
HomeTelefon-Progs. Ich weis nur nicht mehr welche das sind. Also hat
doch nicht
Nur Microsoft diese Philosophie, oder ???
Ja, welche sind das denn? Zumindest keine Programme, die zu Linux gehören wie
z.B. der MMP zu Windows.
Usw.
Die Philosophie von Linux gefaellt mir hingegen sehr gut. Hier fuehle
ich mich als muendiger Anwender und habe - wegen des
Open-Source-Charakters - ein weit groesseres Vertrauen darein, dass
auf meinem Rechner keine Daten gegen meinen Willen gesammelt und ueber
das Internet ohne meine Zustimmung verschickt werden.
Stimmt nicht
Doch, oder du hast stillschweigend deine Zustimmung gegeben (Unwissenheit
schützt vor Schaden nicht).
Und da ich mit
Linux alle Aufgaben erledigen kann, die ich mit Windows erledigen
konnte und die ich erledigen koennen will, bin ich also mit Linux
gluecklich und lasse Windows links liegen. ;-)
Tja, bloss wie?
Schubfach auf, CD rein, Schubfach zu (wenn das dann auch noch links ist,
passte es ;-)
Dass sich hier und da der KDE-Crash-Manager meldet oder es Probleme
bei Installationen oder diesem und jenem gibt, stoert mich dabei
nicht. Es faellt einem als Umsteiger von Windows zwar auf, wenn bei
Linux etwas nicht funktioniert, aber Windows ist da keinesfalls und
ueberhaupt nicht besser. Bei Windows hat man sich nur daran gewoehnt.
;-)
Wenn du meinst. Ich sage immer: der PC ist genauso dumm wie der der
davor sitzt
ACK!
Und das stimmt. Wenn ich dir sagen das mein Windows 2000 stabiler rennt
Als mein KDE. Selbst den CrashManager will ich nicht sehen. Und ich
frage mich
Warum es Leute schaffen, das Windows läuft, läuft und läuft. Nur von den
Linuxern höre ich als argument "Windows schmiert ständig ab". Die Zeiten
sind mit
NT, 2000 und XP längst vorbei.
Warum schaffen es Leute, das Linux 24x7 läuft, und das über Jahre, während
selbst Windows2000 ohne weitere laufende Anwendung nach ein paar Wochen kaum
noch Arbeitsspeicher frei hat, so dass man nciht mal mehr Word starten kann
(probier es ruhig mal aus).
Die Gründe für den Wechsel sind ähnlich wie bei dir.mehr
Es kommt noch hinzu, dass ich einfach Linux für die Zukunft wesentlich
Chancen einräume (trotz oder vielleicht auch gerade wegen Fritz,
Palladium
und co.).
Das hallte ich ernsthaft für ein Gerücht. Ich sehe das hauptprobem
darin,
das es open-Source ist (was ja nicht nachteilig ist). Das heisst, die
Open Source
Programmieren hören einfach auf, entwickeln die Programme nicht fertig
oder bringen sie nicht auf den neusten stand. Wechsel finden auch
ständig statt (und viele Köche
Verderben den Brei). Als Beispiel will ich mal ein Beispiel angeben:
Programmieren, Windows 2000 + Linux, von den Programmierern ist wenig
oder nur teilweise Dokumentiert. Ich habe zwar die Sorce, aber eineige
Dinge sind so verwirend geschrieben das keiner mehr durchblickt.
Versucht man den Entwickler zu erreichen, kommt keine Antwort zurück.
TJA, open-Source, jeder macht was er will, keiner muss es Dokumentieren.
Unter Windows ist alles irgendwie festgehalten, zum Nachlesen. Spreche
ich mit ODBC ein Programm an, kann ich mit allen kommunizieren, bei
Linux ist das Glückssache.
Du solltest dich mal mit Programmierung befassen, damit du weißt wovon du
redest.
Wenn ein (fremdes) Programm funxt, dann interessiert es mich meist herzlich
wenig, warum es funxt. Trotzdem kann ich es in eigenen Programmen weiter
verwenden, so die Schnittstellen sauber definiert und dokumentiert sind.
Eines der Hauptprobleme bei M$ übrigens.
Bei OpenSource habe ich oben drein die Möglichkeit, in die Programmierung
reinzuschauen und sie ggf. ummodeln, so ich Ahnung davon habe. Aber das ist
zusätzlich und optional (und gibt es bei M$ überhaupt nicht).
Und die Chancen steigen mit jedem _ernsthaften_ Linux-User einandere
wenig mehr. Also will ich auch dazu beitragen und letztendlich auch
von Linux überzeugen. Dafür möchte man aber auch selbst dahinterstehen,
oder? Und das tue ich.
Ich in nicht zu Linux gewechselt und werde es auch nicht (da bin ich
ganz erlich). Hauptsächlich arbeite ich mit Linux weil es fun macht.
Durch das lesen lernt man sehr
viele Dinge, generelle dinge, über hardware, über Netze, über
Programmieren, usw.
Aber letztendlich bleibe ich bei Windows, und Linux ist nur eine
Spielwiese mehr oder weniger.
Das will dir auch keiner nehmen, es ist letztendlich deine Entscheidung.
Nur noch eine Frage am Rande:
Warum lernt man bei Windows nicht so viele generelle Dinge über Hardware, über
Netze, über Programmieren usw.?
--
Gruß
MaxX
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