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Re: Mein Linux-Rechner ist sch... langsam!!!
- From: Bernhard Walle <Bernhard.Walle@xxxxxx>
- Date: Fri, 11 Oct 2002 15:16:34 +0200
- Message-id: <20021011131634.GA968@xxxxxxxxxxxxxxx>
On Thu, 10 Oct 2002 at 22:09 (+0200), Bernd Brodesser wrote:
>
> Genau, Du schreibst es. Es geht den Applikationen an, nicht Linux.
> Was mich an Mozilla und Co stöhrt ist, daß darauf geachtet wird, daß
> Mozilla unter Linux so funktioniert wie unter Windows. Nichts
> dagegen einzuwenden. Aber auf die Besonderheiten von Linux wird imho
> zu wenig eingegangen.
Und die wären? Mozilla ist plattformunabhängig und das ist gut so. Und
es wird auch auf die Besonderheiten von Linux eingegangen,
beispielsweise Bedienung mit 3-Tasten-Mäusen (Öffnen in neuem
Fenster/Tab, Scrollbar) oder auch das Drucken. Mozilla unterstützt
z. B. Xprint wodurch sich sehr viel besserer Ausdruck erzeugen lässt
als über die integrierte Postscript-Funktion.
> > 3. Konqueror&Co. sollten aufhören, alle möglichen und unmöglichen
> > Funktionen zu implementieren. Beispiel: Bildbrowser. Nix gegen
> > Multimediapreviews, aber im Dateibrowser sind sie Overhead.
> > Ebenso: Ein "Filemanager" ist kein "Browser" und umgekehrt. Wenn
> > mein Browser auch Ordnerinhalte anzeigt - gut. In meinem
> > Filemanager hat eine HTML-Anzeige und JavaScript und... nix
> > verloren.
>
> Ich habe noch nicht verstanden, wofür man einen Filemanager braucht.
> Komm mit ls und cp usw. besser zurecht.
Es gibt schon einige sinnvolle Dinge, ich verwende zwar nicht den
Konqueror sondern den mc. Ich finde es z. B. sehr praktisch, dass ich
einfach mit ENTER den Inhalt eines RPM-Archives anschauen kann oder
Dateien über SSH kopieren kann, was deutlich einfacher ist als via
scp.
> > Leider hat man ja nur begrenzte Wahlfreiheit.
>
> ACK. Besonders bei Browser. Stört mich auch. Noch nicht mal lynx und
> Konsorten bringen die.
Wie viele Browser willst Du denn noch? Unter Linux gibt es drei gute
graphische Browser: Konqueror, Mozilla/Netscape und Opera. Mir reicht
das! Warum sollte ich als Entwickler meine Zeit dafür verschwenden,
den 1000. Browser zu programmieren, wenn es bereits hervorragende
gibt, bspw. Mozilla. Und wenn, dann würde ich Gecko nutzen und dafür
eine neue Oberfläche schreiben wie es z. B. bei Galeon geschehen ist.
> > Klar kann ich z.B. xfce statt Konqueror benutzen. Das bringt
>
> xfce ist ein Windowmanager und keine Konkurenz zu einem Browser.
xfce ist kein Windowmanager sondern ein Desktop, der versucht, CDE
nachzuahmen. Er meint wahrscheinlich den Dateimanager von xfce im
Vergleich zum Konqueror.
Gruß,
Bernhard
--
_________ http://www.bwalle.de _________________________________________________
Bohrer für Öl? Sie meinen, in die Erde bohren und versuchen Öl zu finden? Sie
sind verrückt!.
-- Bohr-Arbeiter vor dem ersten Öl-Bohr-Projekt (1859)
>
> Genau, Du schreibst es. Es geht den Applikationen an, nicht Linux.
> Was mich an Mozilla und Co stöhrt ist, daß darauf geachtet wird, daß
> Mozilla unter Linux so funktioniert wie unter Windows. Nichts
> dagegen einzuwenden. Aber auf die Besonderheiten von Linux wird imho
> zu wenig eingegangen.
Und die wären? Mozilla ist plattformunabhängig und das ist gut so. Und
es wird auch auf die Besonderheiten von Linux eingegangen,
beispielsweise Bedienung mit 3-Tasten-Mäusen (Öffnen in neuem
Fenster/Tab, Scrollbar) oder auch das Drucken. Mozilla unterstützt
z. B. Xprint wodurch sich sehr viel besserer Ausdruck erzeugen lässt
als über die integrierte Postscript-Funktion.
> > 3. Konqueror&Co. sollten aufhören, alle möglichen und unmöglichen
> > Funktionen zu implementieren. Beispiel: Bildbrowser. Nix gegen
> > Multimediapreviews, aber im Dateibrowser sind sie Overhead.
> > Ebenso: Ein "Filemanager" ist kein "Browser" und umgekehrt. Wenn
> > mein Browser auch Ordnerinhalte anzeigt - gut. In meinem
> > Filemanager hat eine HTML-Anzeige und JavaScript und... nix
> > verloren.
>
> Ich habe noch nicht verstanden, wofür man einen Filemanager braucht.
> Komm mit ls und cp usw. besser zurecht.
Es gibt schon einige sinnvolle Dinge, ich verwende zwar nicht den
Konqueror sondern den mc. Ich finde es z. B. sehr praktisch, dass ich
einfach mit ENTER den Inhalt eines RPM-Archives anschauen kann oder
Dateien über SSH kopieren kann, was deutlich einfacher ist als via
scp.
> > Leider hat man ja nur begrenzte Wahlfreiheit.
>
> ACK. Besonders bei Browser. Stört mich auch. Noch nicht mal lynx und
> Konsorten bringen die.
Wie viele Browser willst Du denn noch? Unter Linux gibt es drei gute
graphische Browser: Konqueror, Mozilla/Netscape und Opera. Mir reicht
das! Warum sollte ich als Entwickler meine Zeit dafür verschwenden,
den 1000. Browser zu programmieren, wenn es bereits hervorragende
gibt, bspw. Mozilla. Und wenn, dann würde ich Gecko nutzen und dafür
eine neue Oberfläche schreiben wie es z. B. bei Galeon geschehen ist.
> > Klar kann ich z.B. xfce statt Konqueror benutzen. Das bringt
>
> xfce ist ein Windowmanager und keine Konkurenz zu einem Browser.
xfce ist kein Windowmanager sondern ein Desktop, der versucht, CDE
nachzuahmen. Er meint wahrscheinlich den Dateimanager von xfce im
Vergleich zum Konqueror.
Gruß,
Bernhard
--
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Bohrer für Öl? Sie meinen, in die Erde bohren und versuchen Öl zu finden? Sie
sind verrückt!.
-- Bohr-Arbeiter vor dem ersten Öl-Bohr-Projekt (1859)
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