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Re: ext2 -> reiserfs ?
  • From: David Haller <david@xxxxxxxxxx>
  • Date: Sat, 7 Sep 2002 17:39:59 +0200
  • Message-id: <20020907153959.GC1048@xxxxxxxxxxxxxxxxxx>
Hallo,

On Fri, 06 Sep 2002, Bernd Brodesser wrote:
* David Haller schrieb am 06.Sep.2002:
Beispiel: defekter Sektor in der Partition. Das FS kannst du danach
vergessen, da es sich nicht reparieren laesst. Die Daten kann man (bis
auf die Defekte) noch auslesen, das FS ist aber im Eimer (Ist mir hier
so passiert mit reiserfs 3.26 und zum Glueck nur /var).

ReiserFS ist somit leider nicht zu gebrauchen.

Jep. Kann aber sein, dass sich das inzwischen geaendert hat -- ich hab
hier aber kein aktuelles reiserfs.

Und ja, ich werde meine reiserfs-Partitionen bei Gelegenheit wieder
auf ext2 umstellen (ext3 deswegen nicht, weil ich die tools noch nicht
habe).

Schade eigentlich. Wenn, wie Du schreibst, die Zugriffszeit sich nur
auf O(log(n)) anstelle von O(n) beläuft[1], so ist das eine ganze
Menge, aber so wenig Robustheit ist nichts mit anzufangen. Das
Fatale, es kann monate- ja Jahrelang gut gehen, nur auf einmal:
*PENG*

Genau.

[1] O(log(n)) ist die Zugriffszeit für einen balancierten binären
Suchbaum. Wenn er nicht balanciert ist, so ist die Zugriffszeit im
Durchschnitt auch O(log(n)), kann aber im Worst-Case auch O(n) sein.

Ich nehme aber mal stark an, daß er balanciert ist. Man braucht ja
nur die Bibliotheksfunktion btree zu nehmen.

reiserfs verwendet eigene Routinen fuer den Baum und das
"ausbalancieren". Siehe fs/reiserfs/*balance*.c und
fs/reiserfs/stree.c.

-dnh

--
"Das meisste was ich hier so lese erstaunt mich immer wieder.
Besonders wenn es von mir geschrieben wurde." [Woko° in dag°]

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