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Re: ext2 -> reiserfs ?
- From: B.Brodesser@xxxxxxxxxxx (Bernd Brodesser)
- Date: Mon, 2 Sep 2002 09:09:59 +0200
- Message-id: <20020902070959.GA2203@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>
* Steffen Moser schrieb am 01.Sep.2002:
Das ist gut. Ok, ich kann es nicht, da ich SuSE 7.2 mit
OriginalKernel und Original tune2fs habe, da geht es noch nicht. Da
ich sowieso auf SuSE 8.1 umsteigen möchte, fange ich jetzt auch
nicht an, das nachzuinstallieren.
Das ist wichtig zu wissen.
Werd mal nach reiserfs googlen, um zu sehen, wie reiserfs genau
aufgebaut ist, und worin der Vorteil gegenüber ext2 liegt.
Wenn ext3 sich von ext2 nur darin unterscheidet, daß zusätzlich ein
Journalingsystem da ist, kann man genausogut ext3 nehmen. Ansonsten
würd ich auch zu ext2 tendieren.
Zur Zeit habe ich auf fast alle Partitonen reiserFS laufen und es
läuft ohne Probleme. Nur einmal, nachdem es monatelang ohne jedwedes
Problem gelaufen ist, hatte ich ein massives Problem. Meine /tmp
Partition war hinüber, es gab keine Möglichkeit sie
wiederherzustellen, ich habe jedenfalls nichts gefunden. reiserfsck
hat nicht geholfen. Gottseidank war es die /tmp-Partiton. Jedenfalls
habe ich anschließend die /home-Partition wieder auf ext2 gelegt.
Was ich allerdings noch nicht verstanden habe: wegen des Journalings
sind Filechecks nach einem crash nicht notwendig, was aber ist mit
dem Filecheck, der alle 20 booten ansteht? Manchmal verheddert sich
ja auch was, ohne daß es einen Crash gegeben hat.
Bernd
--
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* On Sun, Sep 01, 2002 at 01:09 PM (+0200), Bernd Brodesser wrote:
Stimmt es, daß ext3 vollkommen zu ext2 kompatibel ist, wenn man auf
dem Journaling verzichtet?
"ext3" ist "ext2" + Journaling. Du kannst sogar im laufenden Betrieb
(also bei gemountetem Dateisysten) einem "ext2" das Journal hinzufügen,
es also zu "ext3" konvertieren (mit "tune2fs -j").
Das ist gut. Ok, ich kann es nicht, da ich SuSE 7.2 mit
OriginalKernel und Original tune2fs habe, da geht es noch nicht. Da
ich sowieso auf SuSE 8.1 umsteigen möchte, fange ich jetzt auch
nicht an, das nachzuinstallieren.
Und Du kannst natürlich auch das Flag, das anzeigt, dass das Datei-
system ein Journal besitzt (also ein "ext3" ist), wieder löschen und
hast damit wieder quasi ein "ext2".
Natürlich kann man "ext3"-Dateisysteme jederzeit auch als "ext2"
mounten, wie Thomson ja bereits schrieb. Es ist also wirklich voll
kompatibel.
Das ist wichtig zu wissen.
ext2 hat sich seit Jahren bewährt, daher würde ich es bevorzugen.
Ja, ich denke auch, dass die Tatsache, dass "reiserfs" doch (im Ver-
gleich zu "ext2") sehr neu ist, der Grund dafür sein dürfte, dass es
vor allem anfangs doch das eine oder andere, auch schwerwiegende,
Problem damit gab. Es gingen hier ja schon öfter Diskussionen mit
ominösen Dateisystem-Problemen durch die Liste. Ich denke (habe da
aber keine so großen Erfahrungen), dass es mittlerweile wohl wirklich
ganz brauchbar ist. "reiserfs" ist ja viel mehr als nur ein "ext2" mit
Journaling, die ganze Verwaltung funktioniert dort ja anders (was sich
sicherlich unter bestimmten Konstellationen auch in der besseren Per-
formance zeigt). "ext3" ist wohl noch neuer als "reiserfs", ist aber
andererseits nichts komplett Neues, sondern vielmehr eine Erweiterung
von "ext2".
Werd mal nach reiserfs googlen, um zu sehen, wie reiserfs genau
aufgebaut ist, und worin der Vorteil gegenüber ext2 liegt.
Ich würde also momentan zu "ext3" tendieren. Wenn File-System-Checks
nach Crashes nicht tragisch sind oder File-Systeme gar nur "read only"
genutzt werden, natürlich auch das altbewährte "ext2".
Wenn ext3 sich von ext2 nur darin unterscheidet, daß zusätzlich ein
Journalingsystem da ist, kann man genausogut ext3 nehmen. Ansonsten
würd ich auch zu ext2 tendieren.
Zur Zeit habe ich auf fast alle Partitonen reiserFS laufen und es
läuft ohne Probleme. Nur einmal, nachdem es monatelang ohne jedwedes
Problem gelaufen ist, hatte ich ein massives Problem. Meine /tmp
Partition war hinüber, es gab keine Möglichkeit sie
wiederherzustellen, ich habe jedenfalls nichts gefunden. reiserfsck
hat nicht geholfen. Gottseidank war es die /tmp-Partiton. Jedenfalls
habe ich anschließend die /home-Partition wieder auf ext2 gelegt.
Was ich allerdings noch nicht verstanden habe: wegen des Journalings
sind Filechecks nach einem crash nicht notwendig, was aber ist mit
dem Filecheck, der alle 20 booten ansteht? Manchmal verheddert sich
ja auch was, ohne daß es einen Crash gegeben hat.
Bernd
--
Bitte die Etikette beachten: http://www.suse-etikette.de.vu/etikette.html
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