Mailinglist Archive: opensuse-de (4628 mails)

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Re: Newbie und Programminstallation, Mülldateien
  • From: Philipp Thomas <pth@xxxxxxxxx>
  • Date: Mon, 02 Sep 2002 01:24:55 +0200
  • Message-id: <2735nu0ulau8tq6esm2ng5pbid3mnhqbnm@xxxxxxx>
B.Brodesser@xxxxxxxxxxx (Bernd Brodesser) [1 Sep 2002 11:24:33 +0200]:

Die Frage ist, was passiert, wenn ein Programm gegen
libname.so.<hauptversion>.<minorversion> gelinkt ist, der Anwender
aber libname.so.<hauptversion>.<andereminorversion> hat.

Das Programm wird nicht laufen, da die Abhängigkeit nicht erfüllt ist.
Aber die einzigen Bibliotheken, die ich kenne und deren Soname die
volle Version besitzt sind die zu den binutils gehörenden Bibliotheken
(libbfd, lipopcodes).

Und was ist, wenn er eine höhere hauptversion hat?

Auch dann funktioniert es nicht und das ist gut so! Eben weil dem so
ist, können Programme koexistieren, die unterschiedliche Versionen der
gleichen Bibliothek verwenden.

Und was nimmt ./configure, wenn man selbst kompiliert?

Die Bibliothek, auf die lib<name>.so verweist.

Die lib<name>.so Dateien werden i.d.R. ausschliesslich vom statischen
Linker zum Erstellen des Programmes benötigt.

Du meinst lib<name>.a so steht für shared object, a für archiv.

Nein, ich meinte durchaus lib<name>.so. Beachte, dass ich vom
statischen Linker, also dem normalen ld und nicht vom statischen
Linken sprach.

Philipp

--
Philipp Thomas Arbeit: pthomas@xxxxxxx
Entwicklung, SuSE Linux AG Privat: pth@xxxxxxxxx

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