Mailinglist Archive: opensuse-de (6883 mails)

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Re: Prozesse NUR von eigenen user
  • From: Christoph Maurer <christoph-maurer@xxxxxx>
  • Date: Tue, 30 Jul 2002 16:13:21 +0200
  • Message-id: <20020730141321.GN17417@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>
Am Die, 30 Jul 2002 schrieb Axel Gruner:
On Tue, 30 Jul 2002 15:44:09 +0200
Christoph Maurer <christoph-maurer@xxxxxx> wrote:

[ ] Du nutzt Linux in einer Produktionsumgebung mit 60 Mitarbeitern
die an NCs sitzen und darüber eine JavaEmulation für AS400 am laufen
haben und Netscape und StarOffice brauchen. Also ich verstehe Deinen
obigen
Nein, ich bin Assistent an einer Hochschule, das ist sicher ein
Unterschied. Aber auch hier arbeiten viele Benutzer mit sehr
unterschiedlichen Unix-/Linux-Kenntnissen (und Lernwillen) mit
Linux-Systemen. Und jedem war noch die Benutzung von kill und top
nahezubringen (da hängen dann die Zettelchen an den Bildschirmen)

Hochschule? Ahja. Da mag das gehen. Von mir aus. Aber daran sieht man
den Unterschied zw. Hochschule, Studium, und einem Betrieb im wirklichen
Leben.

Na ja, wirkliches Leben hast Du da IMHO auch, aber vielleicht auch
etwas mehr Wißbergier, Neugierde...


Heißt Konsole bei Dir, daß etwas nicht geht, dann klappt am meinem
Rechner den lieben langen Tag was nicht. Im Ernst, ich benutze mehr
Konsolen- als grafische Programme. Und in Grenzen kann man das auch
dem Normaluser beibringen. IMHO liegen gerade da die Stärken von
Linux. Grafische Oberflächen sind es bestimmt nicht.

Unsinn.
Ich selbst nutze FreeBSD. Ausschliesslich. Rufe meine mails mit mutt ab

Das ist der erhöhte Coolness-Faktor gegenüber Linux ;-) Mir reicht
letzteres.

(ausser hier in der Firma). Aber das kann ich einem Anwender, der für
Fakturierung da ist, nicht zumuten. Der soll seine Arbeit machen und

Und warum nicht? Wenn administrationsseitig eine entsprechende
Vorkonfiguration bereitgestellt wird, halte ich die Bedienung von
Mutt für sehr einfach. Nicht die Bedienung ist doch das Problem,
sondern die Konfiguration und das Zusammenspiel mit fetchmail,
evtl. procmail und sendmail (oder einem anderen MTA). Aber damit hat
ein Mitarbeiter nichts zu tun, warum soll der dann nicht Mutt als
MTA benutzen können.

nicht noch was nebenher lernen, was er so oder so nicht recht begreifen
mag. Der Anwender hat Jahre an einem AS/400 Terminal gearbeitet, nun
kommt er in den Genuss von web und mail. Das kann er gerade noch, aber
alles andere ist zuviel. Das sind Fakten und ist in den meisten anderen
Betrieben auch so.

Man soll ja auch nicht erwarten, daß Du dort einen Shell-Guru
heranzüchtest, aber den Aufruf einer Konsole und ein paar elementare
Befehle zu vermitteln halte ich nicht für schwerer als das Versenden
einer Mail mit Netscape.

Na ja, man muß KDE nicht mögen, aber es proprietären Mist zu
schimpfen, finde ich auch übertrieben.

Ich meinte damit auch eher den Vorschlag zu machen sowas zu nutzen, wo
man an dem Vorschlag wieder merkte das es sich auf eine Sache
konzentrierte aber als allgemeingültige Lösung nicht zu beachten ist.

Da aber, wie ich mittlerweile gelernt habe, nur ein Shortcut für den
Aufruf von xkill, ist auch das kein Problem.

Gruß

Christoph

--
Christoph Maurer - 52072 Aachen - Tux#194235
mailto:christoph-maurer@xxxxxx - http://www.christophmaurer.de
Auf der Homepage u.a.: Installation von SuSE 7.0 auf Notebook Acer
Travelmate 508 T, Elektrotechnik an der RWTH Aachen

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