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Re: Microsoft Office unter Linux?
- From: Thomas Templin <thomas.templin@xxxxxxxx>
- Date: Tue, 23 Apr 2002 20:22:06 +0200
- Message-id: <200204232022.06958.thomas.templin@xxxxxxxx>
On Tuesday 23 April 2002 18:07, Peter Geerds wrote:
Den Bereich der Grund und Hauptschule ist mit Linux Systemen nicht
einfach zu versorgen, das ist wahr.
Aber: Warum werden den die Gelder in die Entwicklung von M$ Software
gesteckt und vor allem von wem. Soweit mir bekannt ist wird ein
nicht geringer teil von Schulbuchverlagen und Ministerien
finanziert.
Ich kenne bisher nur den Bereich der Oberstufen und da gibt es
teilweise gravierende Unterschiede von Bundesland zu Bundesland,
selbst von Regierungsbezirk zu Regierungsbezirk, wenn es um die
Akzeptanz des Einsatzes von Freier Software geht.
In fast allen mir bekannten Fällen gelang dies nur bei einer,
glücklicherweise vorliegenden, Konstellation aus Linuxbegeisterten
Schülern und überdurchscnittlich engagierten Lehrern, die sich
gemeinsam für den Einsatz einer nichtpropietären Software
Systemarchitektur in der EDV der Schule eingesetzt haben.
Und wenn man einmal das Angebot der Kindgerechten Lernsoftware
betrachtet, das ist bei weitem nicht so komplex, dass es sich nicht
schlell auf Linux realisieren liesse.
<sarkasmus>
Das Problem des _nicht_Einsatzes von Linux ist meines Erachtens auch
zu einem erheblichen Teil der Lehrerschaft und dort vor allem der
sich noch in der Ausbildung befindlichen, zu verdanken. Ich kenne
bisher nur Lehrer, die die schlechte Qualität und die nichtexistenz
adäquater Software für den Untericht bemängeln.
Mir ist allerdings noch nicht ein einziger Lehrer über den Weg
gelaufen, der während seines Studiums die Chance wahrgenommen hat
und sich über den Gartenzaun des eigenen Fachbereiches einmal nach
einer Qualifikation im Informatik Bereich bemüht hat.
Ich denke wir stimmen darin überein, der Computer ist für viele
Bereiche der Arbeitswelt an Stelle der "Kneifzange des Schlosses
getreten", sprich sie ist eines der grundlegenden Werkzeuge des
Arbeitsumfeldes geworden.
Würde allerdings ein Dipl.-Ing. die gleichen Vorbehalte gegen die
EDV hegen wie es die heranwachsenden Lehrer tun, dann würden wir
warscheinlich noch zum überwiegenden Teil mit dem Rechenschieber
unsere Berechnungen anstellen.
</sarkasmus>
Tschüss, und nichts für ungut,
Thomas
Kurz: Solange nicht Linux wirklich den Desktop erobert hat,Ich nehem mal an das hast Du ironisch gemeint. ;)
wird sich am M$-Monopol nichts ändern. Und: Linux & Co sind
mit Schuld daran!
Den Bereich der Grund und Hauptschule ist mit Linux Systemen nicht
einfach zu versorgen, das ist wahr.
Aber: Warum werden den die Gelder in die Entwicklung von M$ Software
gesteckt und vor allem von wem. Soweit mir bekannt ist wird ein
nicht geringer teil von Schulbuchverlagen und Ministerien
finanziert.
Ich kenne bisher nur den Bereich der Oberstufen und da gibt es
teilweise gravierende Unterschiede von Bundesland zu Bundesland,
selbst von Regierungsbezirk zu Regierungsbezirk, wenn es um die
Akzeptanz des Einsatzes von Freier Software geht.
In fast allen mir bekannten Fällen gelang dies nur bei einer,
glücklicherweise vorliegenden, Konstellation aus Linuxbegeisterten
Schülern und überdurchscnittlich engagierten Lehrern, die sich
gemeinsam für den Einsatz einer nichtpropietären Software
Systemarchitektur in der EDV der Schule eingesetzt haben.
Und wenn man einmal das Angebot der Kindgerechten Lernsoftware
betrachtet, das ist bei weitem nicht so komplex, dass es sich nicht
schlell auf Linux realisieren liesse.
<sarkasmus>
Das Problem des _nicht_Einsatzes von Linux ist meines Erachtens auch
zu einem erheblichen Teil der Lehrerschaft und dort vor allem der
sich noch in der Ausbildung befindlichen, zu verdanken. Ich kenne
bisher nur Lehrer, die die schlechte Qualität und die nichtexistenz
adäquater Software für den Untericht bemängeln.
Mir ist allerdings noch nicht ein einziger Lehrer über den Weg
gelaufen, der während seines Studiums die Chance wahrgenommen hat
und sich über den Gartenzaun des eigenen Fachbereiches einmal nach
einer Qualifikation im Informatik Bereich bemüht hat.
Ich denke wir stimmen darin überein, der Computer ist für viele
Bereiche der Arbeitswelt an Stelle der "Kneifzange des Schlosses
getreten", sprich sie ist eines der grundlegenden Werkzeuge des
Arbeitsumfeldes geworden.
Würde allerdings ein Dipl.-Ing. die gleichen Vorbehalte gegen die
EDV hegen wie es die heranwachsenden Lehrer tun, dann würden wir
warscheinlich noch zum überwiegenden Teil mit dem Rechenschieber
unsere Berechnungen anstellen.
</sarkasmus>
Tschüss, und nichts für ungut,
Thomas
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