Mailinglist Archive: opensuse-de (7975 mails)

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Re: Standard-Installation SuSE 8.0: make und gcc nicht dabei?
Am Die, 2002-04-16 um 13.46 schrieb Thorsten Kukuk:
On Tue, Apr 16, Andreas Kneib wrote:

Falls dem tatsaechlich so ist, macht mich das doch ein bissle bitter:

- YaST ist weg (weil $KAEUFERZIELGRUPPE lieber klickt?),

Nein, weil 2 Installer nicht bezahlbar sind.

- make und gcc muessen auch erst gesucht werden (weil $KAEUFERZIELGRUPPE
eh nichts selber kompiliert?).

Nein, eigentlich sind wir davon ausgegangen, das jeder, der mehr als
"liber klickt", sich sowieso seinen Paketumfang selber zusammensucht
und bei den Selektionen dann bei den Gruppen "Linux Entwicklung" und/
oder "Advanced Development" sein Kreuz macht. Anscheinend werden wir
wohl Popups Einführen müssen, wo jeder Benutzer bestätigt, das er die
Extra-Selektionen gesehen hat und diese nicht ändern möchte.

Die einen regen sich auf, das wir zu viel installieren, was sie nicht
wollen. Die anderen regen sich auf, weil wir zu wenig installieren.
Dabei ist alles modular und man bräuchte nur die richtigen Sachen
auswählen. Das bekommen normalerweise sogar Windows-Benutzer hin,
also gehe ich davon aus, das es für Linux Benutzer erst recht kein
Problem ist.

Was faellt als naechstes standardmaessig unter den Tisch? Die virtuelle
Textkonsole, weil $KAEUFERZIELGRUPPE sich sowieso nur im Default-KDE
bewegt und der Kommandozeile nicht maechtig ist?

Es fällt gar nichts unter dem Tisch. Du hast eben halt nicht das
bei der Software-Auswahl angeklickt, was Du haben möchtest.


ich halte es nicht fuer richtig in einem opensource os den den compiler
und make als zusatz zu bezeichnen. es gibt software die nur als source
verbreitet werden darf. dies geschiet zum teil wegen der lizensen, unter
denen einzelen bausteine de software stehen (siehe mplayer). will ich
nun ein solche software einsetzen, brauche ich einen compiler, automake
usw. dies ist fuer mich aber kein fall von softwareentwicklung. daher
sehe ich den zusammenhang zwischen gcc, make und installationspaket
development keinen sinn.
der vorgang des compilierens ist in meinen augen als zu einer
installation im historischen sinn zu sehen. ich sehe im weglassen einen
compiler als einen ersten schritt hin zu einer art closed source system.

wie soll ein nicht entwickler wissen, dass was er zu installieren hat,
wenn ihm jeder nur sagt hole dir die sourcen, mach ein ./configure , ein
make und dann als root ein make install.

ich glaube das das weglassen solch elementarer anwendungen fuer ein
opensource-system fuer einen schritt in die falsche richtung.
macht doch nicht linux zu einem anderen windows. in diese richtung gehts
doch im moment.

und noch was, nicht jeder der nicht gerne klickt ist auch an
software-entwicklung interessiert und macht daher einen haken bei "Linux
Entwicklung" und/oder "Advanced Development".

So langsam komme ich zu dem Schluss, dass $ICH != $KAEUFERZIELGRUPPE.

Nach obigen sage ich lieber nichts dazu.

warum ????????

ich nutze suse linux seit einer 4.x. ich habe aber das gefuehl einen
trand bei suse auszumachen, der mir persoenlich nicht gefaellt. und wenn
jamand schreibt, dass er das gefuehl hat, nicht mehr der zielgruppe von
suse anzugehoeren, nehmt ich lieber keine stellung, weil ihr mit seiner
meinung nicht konform geht ???????

nix fuer ungut,

--
mfg alex

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I am chaos.
I am the substance from which your artists and scientists build rhythms.
I am the spirit with which your children and clowns laugh in happy
anarchy.
I am chaos. I am alive, and tell you that you are free


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