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Re: OT: Warum gibt's dies u nd das nicht für Linux?
  • From: "Antje M. Bendrich" <list@xxxxxxxxxxx>
  • Date: Thu, 11 Apr 2002 19:50:41 +0200
  • Message-id: <20020411195041.A1244@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>
Hallo,

Bernhard Walle schrieb am 11.04.2002 (19:26):
On Thu, 11 Apr 2002 at 00:24 (+0200), Christian Marker wrote:

Wie hat man das denn früher gemacht (vor meiner Zeit): Da
gab's doch noch viel mehr Systeme: Atari, Amiga, C64, etc. Und als die
ganzen DOSe gekommen sind: MS-DOS, PC-DOS, DR-DOS...da ging's doch
irgendwie auch...(okay, die Beispiele sind alle sehr weit hergeholt,
aber da muss doch was wahres dran sein, oder?)

Unter DOS gab es nicht viele Treiber im allgemeinen Sinn. Was hatte
man denn vor 10 Jahren an Druckern? I. d. R. einen Nadeldrucker.
Unter DOS wurden sie einfach als Zeilendrucker angesprochen,
Textverarbeitungen kannten bestimmte zusätzliche Befehle und hatten
alle ihre eigenen Druckertreiber. So viele verschiedene waren es
nicht; Drucker von unbekannten Herstellern waren _immer_ (wenn sie
eine Chance hatten wollten) zu IBM (ProPrinter) oder Epson kompatibel.

Aber im Zweifel waren nur die Grundfunktionen der Drucker
ansprechbar, wenn man sie als "Sonstwas-kompatibler Drucker"
betrieb.

Aber dafür gab es damals noch ordentliche Doku! Ich erinnere mich
noch sehr gut daran, aus dem etwa 2cm dicken Handbuch des Epson
LQ-570+ einen Sonntagnachmittag lang die Escape-Codes abgetippert zu
haben, damit Beckertext II auf dem Amiga solche Feinheiten wie
Fettdruck, Schmalschrift, etc. richtig ausdrucken konnte.

Wo findet man denn heute im Anwenderbereich noch ein Handbuch, das
mehr erklärt als "setup.exe" aufzurufen und auf OK zu klicken
*seufz*?

Im eher professionellen Bereich sieht das schon wieder ganz anders
aus: Gerade heute nachmittag hat mein Lieblings-Sysadmin die
Update-Lieferung Doku für die Sun Sparcstations und Solaris
bekommen. Ich habe mal drin rumgeblättert, da stehen noch ordentlich
Pin-Belegungen und alles drin.

Bei den Bildschirmen hab ich da manchmal den Eindruck, als ob nur
angegeben wird, welche Frequenzen unterstützt werden:

Bildschirm ist auch kein Problem. Etwas mit der X11-Konfiguration
rumspielen und fertig.

Rumspielen ist nichtmal nötig. Christian hat recht mit der Angabe
der Frequenzen. Und ausnahmsweise geschieht das bei Windows mal in
Plaintext, darum kann Yast (soweit ich weiß) diese *.inf-Dateien auch
einlesen und verwerten.

Gruß,
Antje

--
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