Mailinglist Archive: opensuse-de (7486 mails)
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AW: absolutely OT: Fa Microsoft & Lizensierung
- From: "Dirk Bruse" <linux@xxxxxxxxxxx>
- Date: Tue, 5 Mar 2002 14:35:38 +0100
- Message-id: <CCEELCBKHPCJGNCHHIJJKEEFCBAA.linux@xxxxxxxxxxx>
Von: jansen@xxxxxxxxxxx [mailto:jansen@xxxxxxxxxxx]Im Auftrag von Werner
Jansen
Gesendet: Dienstag, 5. März 2002 14:24
Der PC als solcher ist "Broken by Design". Er wurde
zusammengeschustert, nicht erfunden. Wenn es den (und damit auch das
MS-Monopol) nicht oder in der Form nicht gäbe, hätten sich andere
durchgesetzt. Oder auch nicht.
Microsofts OS war nur eines von mehreren möglichen, die auf der
PC-Hardware eingesetzt werden konnten, auch damals schon.
Ob die anderen wirklich besser waren, entzieht sich meiner Kenntnis,
aber die Entwicklung der anderen wäre natürlich interessant gewesen.
Das ist soweit richtig. Gates hat ja Dos sogar von IBM gekauft und dann
weiter entwickelt.
Da frage ich mich natürlich warum so ein Riesenkonzern es nicht auf die
Reihe bekommt und seine Lizenz an einen Studenten verscheuert, der dann erst
Geldgeber sucht um schließlich seine Ideen zu verwirklichen.
Es gab mehrere Systeme, aber warum setzte sich Billy Boy durch???
Und daß es jeder für sich entscheiden kann, nehme ich Dir auch nicht
ab. Nehmen wir einmal Otto Normalverbraucher: Der kauft sich bei
Aldi/Media/Saturn/Vobis/Plus/Tengelmann/Karstadt/usw. nen Rechner,
schaltet ihn an und wird von MS begrüßt. Der Händler hat ihn
bequatscht mit verschiedenen Möglichkeiten des Bildschirms, der
Grafikkarte, des Subwoofers und der schnurlosen Maus.
Aber: Hast Du schonmal einen Verkäufer erlebt, der das OS bzw.
Alternativen auch nur ansatzweise erwähnt oder gar in Frage gestellt
hat? (Und mit Alternativen meine ich nicht WinME vs. XP <g>)Ich nicht.
Wohlgemerkt, wir gehen jetzt vom üblichen Computerkaufanlaufpunkt aus.
Soweit ich weiß gibt es auch Linux Bundles, allerdings wohl nicht in
Deutschland.
So, nun möchte unser Otto was anderes auf seinem Rechner haben. Sei es
nun BeOS oder *BSD oder Solaris oder auch linux.
Um das zu installieren, muß er
- seine Daten in Sicherheit bringen, man weiß ja nie
- sein altes System löschen (hä? wie geht'n das?)
- das neue von Grund auf neu installieren (Zur Erinnerung Win* war
vorinstalliert, man muß nur noch Uhrzeit stellen)
- damit zurechtkommen (auch, wenn Win* auch neu war, das sieht man
häufiger und es ist überall gleich - Vorteil wie Nachteil)
Ich denke, das sind doch gute Hürden, die man da dem normalen
Heimanwender abverlangt, der sich nicht wirklich mit den Internas
eines Rechner beschäftigen möchte.
Selbst wenn sich der User Linux vorinstalliert kauft und wirklich ein
Newcomer ist, so wird er sich umsehen und schnell merken mit welchem System
er schneller klar kommt.
Damit will ich Linux nicht schlecht machen, sondern vielmehr ausdrücken,
dass Linux was für Profis ist. Schon allein wenn der User schräg angesehen
wird, weil er den KDE benutzt.
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