Mailinglist Archive: opensuse-de (7486 mails)
| < Previous | Next > |
Re: Open source / Free Software
- From: Thorsten Haude <linux@xxxxxxxxxxxxxx>
- Date: Sun, 3 Mar 2002 12:12:16 +0100
- Message-id: <20020303111216.GF989@xxxxxxxxxxxxx>
Moin,
* Konrad Neitzel <neitzel@xxxxxxxxxxxxxxx> [02-03-03 10:48]:
ein Komponentenmodell, bei dem 'Verträge' in den Schnittstellen dafür
sorgen, daß sich jeder Teil gut benimmt (Stichwort Design by
Contract).
IBM und Apple hatten ein solches Modell (ohne die Betonung auf die
Verträge) mal für ein Betreibssystem geplant: Taligent.
in Deutschland einen eingebauten Haftungsausschluß, der Dich nur bei
Vorsatz (und grober Fahrlässigkeit?) treffen würde.
Verfahren bisher nicht erforderlich gemacht, anders als bei Autos.
(Übrigens geht es mir hier um Consumersoftware; die Software, die in
Flugzeugen läuft, hat jetzt schon eine deutlich höhere Qualität. Es
geht also.)
Thorsten
--
Is there a suspect in your family? - Contact the Ministry of Information.
* Konrad Neitzel <neitzel@xxxxxxxxxxxxxxx> [02-03-03 10:48]:
Thorsten Haude <linux@xxxxxxxxxxxxxx> schrieb:Klar, sowas sollte nicht von heute auf morgen geändert werden.
Nunja - würde sich die Produkthaftung ändern, wären die Folgen erst einmalAndererseits wäre Software *wesentlich* teurer, für Privatleute jaInteressante These, kannst Du das auch begründen? Ich halte ein Auto
unbezahlbar, wenn die Unternehmen für den Schaden wirklich gerade
stehen müssten.)
oder für nicht wesentlich komplizierter als ein mittleres Programm,
un bei großen Programmen (Kontenverwaltung einer Bank) sind die
Sachzwänge heute schon so, daß man sich Fehler nicht erlauben kann.
recht schnell recht hart!
Aber ich denke, dass es dann recht schnell zu durchaus gutenDas halte ich durchaus auch für möglich. Vielleicht entwickelt sich
Produkten kommen würde. Ich denke, dass man durchaus stabile Systeme
erstellen kann. Und "schlechte" Produkte würden dann zwangsläufig vom
Markt verschwinden.
ein Komponentenmodell, bei dem 'Verträge' in den Schnittstellen dafür
sorgen, daß sich jeder Teil gut benimmt (Stichwort Design by
Contract).
IBM und Apple hatten ein solches Modell (ohne die Betonung auf die
Verträge) mal für ein Betreibssystem geplant: Taligent.
Sowas könnte auf lange Sicht durchaus sehr sinnvoll sein!Zumal für freie Software, die Du kostenlos verteilst, die hat nämlich
in Deutschland einen eingebauten Haftungsausschluß, der Dich nur bei
Vorsatz (und grober Fahrlässigkeit?) treffen würde.
Aber da kommt dann auch die Frage nach der Qualitätssicherung auf. Da sind wirDarauf will ich hinaus: Die Gesetzeslage hat die Entwicklung solcher
ja noch relativ weit am Anfang was die Softwareentwicklung angeht. Wie lange
haben wir denn schon eine Softwareentwicklung? So Dinge wie UML sind noch sehr
neu und Tools und so sind derzeit auch noch nicht sooo weit (WObei es da ganz
tolle Dinge gibt!). Aber das ist dann auch wieder ein ganz anderes Thema.
Verfahren bisher nicht erforderlich gemacht, anders als bei Autos.
(Übrigens geht es mir hier um Consumersoftware; die Software, die in
Flugzeugen läuft, hat jetzt schon eine deutlich höhere Qualität. Es
geht also.)
Thorsten
--
Is there a suspect in your family? - Contact the Ministry of Information.
| < Previous | Next > |