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Re: "Zwischendateien" bei Pipes?
  • From: Thorsten Haude <linux@xxxxxxxxxxxxxx>
  • Date: Sun, 17 Feb 2002 18:32:39 +0100
  • Message-id: <20020217173239.GH972@xxxxxxxxxxxxx>
Moin,

* Urs Schaffner <uschaffner@xxxxxxxxx> [02-02-17 18:06]:
Am Sonntag, 17. Februar 2002 17.46 schrieb Thorsten Haude:
* Ralph Müller <rmue@xxxxxx> [02-02-17 17:04]:
Wenn sehr viele Daten von einem zum nächsten Programm übergeben
werden dann müßte dem Kernel doch eigentlich gar nichts anderes
übrig bleiben als mal kurz eine temporäre "Zwischendatei" anzulegen?
Schließlich ist auch der größte Arbeitsspeicher irgendwann mal
"aufgebraucht". Oder? Aber macht er das auch bei wenig Daten?
Das ist nicht nötig, weil die Daten 'sofort' vom zweiten Prozess
verbraucht werden.
Pipes werden normalerweise auf ca. 4KB Grösse begrenzt. IIRC gibt es da
sogar ein define in irgendeiner Header Datei. Die Grösse kann
wahrscheinlich auch irgendwo in den Kernel Quellen festgelegt werden.
Wenn nämlich der Daten verarbeitende(lesende) Prozess langsamer als der
Produzierende(schreibende) ist, würde irgendwann der Speicher knapp.
Würde es nicht reichen, den schreibenden Prozess zu blockieren?

Thorsten
--
Wasn't the storming of the Bastille an act
of terrorism? Probably. Now it's a holiday.
- umarsyed

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