Mailinglist Archive: opensuse-de (6022 mails)
| < Previous | Next > |
Re: OT: Re: bundestux
- From: B.Brodesser@xxxxxxxxxxx (Bernd Brodesser)
- Date: Mon, 4 Feb 2002 21:22:09 +0100
- Message-id: <20020204202209.GC4703@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>
* Peter Kuechler schrieb am 04.Feb.2002:
Was meinst Du, was passiert, wenn zB. eine Scat-Rakete zielgenau in
das HQ der deutschen Truppen fliegt? Was meinst Du, was dann alles
umgekrempelt wird.
Das macht ja nichts, es geht ja darum im nachhinein festzustellen wo
der Hochverart vorlag. Da sind dann auch mehr als nur ein paar
Spezialisten am Werk.
Bernd
--
Bei Fragen an die Liste erst mal nachschauen, ob es diese Frage nicht
schon einmal gegeben hat. Ein Archiv der Liste findest Du auf:
http://lists.suse.com/archives/suse-linux
|Zufallssignatur 7
Am Mon, 2002-02-04 um 14.20 schrieb Bernd Brodesser:
* Peter Kuechler schrieb am 04.Feb.2002:
Am Son, 2002-02-03 um 05.15 schrieb Bernd Brodesser:
Hingegen der Quellcode von Microsoft?
Ich halte es für langwierig, wenn nicht gar unmöglich für MS-Fremde
Programierer, denn gesamten Quellcode zu lesen und zu interpretieren.
Genau das sind meine Argumente gewesen. Nur habe ich den Einwand
nicht gelten gelassen, daß man bei Linux alles schon im Vorhinein
tun kann. Theoretisch ist das zwar richtig, aber der Aufwand steht
in keinem Verhältniß.
Stimmt schon. Aber die Frage ist, ob man das überhaupt in der Form
machen muß! Ich kann mir nicht vorstellen, das jemand in die
Kernelquellen von Linux einfach so eine Hintertür einbauen könnte, ohne
das es jemand merkt. Dafür sind weltweit viel zu viele Leute drann
beteiligt, als das man sowas verschleiern könnte. Das ist ja der Witz
daran.
Was meinst Du, was passiert, wenn zB. eine Scat-Rakete zielgenau in
das HQ der deutschen Truppen fliegt? Was meinst Du, was dann alles
umgekrempelt wird.
Und selbst wenn, wer sagt mir bei dem ganzen Aufwand, das ich
tatsächlcih den offiziellen Code in den Händen halte oder eine frisierte
Form? Oder das die Hintertürchen bein nächsten Servicepack mit
eingespielt werden? Die tauschen ja fast immer das ganze Betriebssystem
aus.
Auch dieses Problem sehe ich. Theoretisch müßte man den Quellcode
übersetzen und es müßte eins zu eins der tatsächlich vorhandene Code
da sein. Dann kann man einigermaßen sicher sein, daß alles stimmt.
Aber da glaube ich nicht drann, daß dies funktioniert.
Ich auch nicht, denn praktisch würde es wahrscheinlich so aussehen:
Ein paar Spezialisten würden anfangen, den Quellcode zu analysieren.
Nach 1-2 Jahren (Zahl aus der Luft gegriffen) würden sie sagen, das man
ihn jetzt übersetzen kann. Und was hat man dann? Ein zwei Jahre altes
Betriebssystem, an dem noch kein einziger Patch der letzten 2 Jahre
eingepflegt wurde. Das kann nicht vernünftig funktionieren, würde ich
sagen.
Das macht ja nichts, es geht ja darum im nachhinein festzustellen wo
der Hochverart vorlag. Da sind dann auch mehr als nur ein paar
Spezialisten am Werk.
Bernd
--
Bei Fragen an die Liste erst mal nachschauen, ob es diese Frage nicht
schon einmal gegeben hat. Ein Archiv der Liste findest Du auf:
http://lists.suse.com/archives/suse-linux
|Zufallssignatur 7
| < Previous | Next > |