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Re: OT: Re: bundestux
- From: B.Brodesser@xxxxxxxxxxx (Bernd Brodesser)
- Date: Mon, 4 Feb 2002 14:20:28 +0100
- Message-id: <20020204132028.GB2188@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>
* Peter Kuechler schrieb am 04.Feb.2002:
Genau das sind meine Argumente gewesen. Nur habe ich den Einwand
nicht gelten gelassen, daß man bei Linux alles schon im Vorhinein
tun kann. Theoretisch ist das zwar richtig, aber der Aufwand steht
in keinem Verhältniß.
Auch dieses Problem sehe ich. Theoretisch müßte man den Quellcode
übersetzen und es müßte eins zu eins der tatsächlich vorhandene Code
da sein. Dann kann man einigermaßen sicher sein, daß alles stimmt.
Aber da glaube ich nicht drann, daß dies funktioniert.
Die Frage ist, wie der Deutsche Bundestag darauf reagiert.
Bernd
--
Probleme mit dem Drucker? Schon die Druckercheckliste beachtet?
http://localhost/doc/sdb/de/html/drucker-howto.html | Auch lesenswert:
Oder schon das Drucker-HOWTO gelesen? | man lpr
file://usr/shar/doc/howto/de/DE-Drucker-HOWTO.txt.gz | Zufallssignatur 3
Am Son, 2002-02-03 um 05.15 schrieb Bernd Brodesser:
* Manfred Tremmel schrieb am 02.Feb.2002:
Am Samstag, 2. Februar 2002 09:58 schrieb Bernd Brodesser:
[...]MicroSoft will dem Deutschen Bundestag gegenüber die Quellen
offenlegen, aber
Erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist? Sollte das nicht vorher
geklärt werden? Und das vor jeder Einspielung von Security-Patches und
Service-Packs.
Klar, aber trotzdem wird, wenn es zu einem massiven Geheimnisverrat
gekommen ist, und es einen begründeten Anfangsverdacht vorliegt, daß
es über die Software gelaufen ist, und sich kein anderer möglicher
Weg erhärtet, die gesamte Software umgekrempelt werden müssen.
Sowohl die Windowsquellcodes als auch die Linuxquellcodes sind so
komplex, daß sie letztendlich nicht erfaßbar sind. Sie müssen wieder
und wieder durchgegangen werden. Wenn das Kind im Brunnen gefallen
ist, wird da ein enormer Aufwand für nötig sein.
Da sehe ich aber schon noch ein paar Unterschiede.
Wenn wirklich sowas auftreten würde bekommst du für Linux sicher an
vielen Stellen kompetente Hilfe.
Hingegen der Quellcode von Microsoft?
Ich halte es für langwierig, wenn nicht gar unmöglich für MS-Fremde
Programierer, denn gesamten Quellcode zu lesen und zu interpretieren.
Genau das sind meine Argumente gewesen. Nur habe ich den Einwand
nicht gelten gelassen, daß man bei Linux alles schon im Vorhinein
tun kann. Theoretisch ist das zwar richtig, aber der Aufwand steht
in keinem Verhältniß.
Und selbst wenn, wer sagt mir bei dem ganzen Aufwand, das ich
tatsächlcih den offiziellen Code in den Händen halte oder eine frisierte
Form? Oder das die Hintertürchen bein nächsten Servicepack mit
eingespielt werden? Die tauschen ja fast immer das ganze Betriebssystem
aus.
Auch dieses Problem sehe ich. Theoretisch müßte man den Quellcode
übersetzen und es müßte eins zu eins der tatsächlich vorhandene Code
da sein. Dann kann man einigermaßen sicher sein, daß alles stimmt.
Aber da glaube ich nicht drann, daß dies funktioniert.
Fürmich ist der Schachzug der Quellenfreigabe nix anderes wie die Leute
verarscht. Das sind Rückzugsgefechte von Leuten, die schlimme
Zukunftsvisionen haben.
Die Frage ist, wie der Deutsche Bundestag darauf reagiert.
Bernd
--
Probleme mit dem Drucker? Schon die Druckercheckliste beachtet?
http://localhost/doc/sdb/de/html/drucker-howto.html | Auch lesenswert:
Oder schon das Drucker-HOWTO gelesen? | man lpr
file://usr/shar/doc/howto/de/DE-Drucker-HOWTO.txt.gz | Zufallssignatur 3
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