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Re: Pro/Contra - Linux-Fileserver durchsetzen
- From: Arne-Erik Martin <suse@xxxxxxxxx>
- Date: Wed, 16 Jan 2002 20:59:47 +0100
- Message-id: <20020116205947.7367a902.suse@xxxxxxxxx>
Am 16 Jan 2002 18:48:38 +0100 schrieb Bernd Schmelter
<benn@xxxxxxxxxxxxxxxx>:
Hast Du da genaue Zahlen?? Der größere zeitliche Aufwand kommt, wenn
er wirklich da sein sollte, was ich noch bezweifele, nur dadurch
zustande, dass *nix Admins sich mehr um die Sicherheit sorgen machen
als die meisten Win* Admins.
Neue Benutzer anlegen: Unter Win wildes rumklicken und unter *nix
lasse ich ein Skript laufen und bin sofort fertig. Benutzer löschen:
dito.
Das einspielen von Sicherheitspatches ist bei rpm oder dep basierten
System ist i.R. auch sehr schnell geschehen. Debian ist da wohl sogar
klar im Vorteil. Ich glaube nicht, dass das unter Win* schneller geht.
Ok, Du kannst bei *nixen viel mehr konfigurieren als unter Win*
Systemen. Nur macht man das bei einem Produktivsystem denn wirklich
ständig? IMHO sollte man ein System aufsetzen, konfigurieren und dann
laufen lassen (Ausnahme natürlich Sicherheitspatches!!) ... .
Ok, den Quellcode hab man bei Win* nicht ... *scnr*
Ob schmutzige Lösungen ein Vorteil sind, wage ich zu bezweifeln.
<benn@xxxxxxxxxxxxxxxx>:
Am Mit, 2002-01-16 um 08.45 schrieb Martin Spöhrle:installieren
Hallo Liste
Ich bin für jedes Argument dankbar!
Argumente
---------
Leider sind technische Argumente bei $ENTSCHEIDER selten
überzeugend.
Zunächst würde ich auf das Thema Folgekosten verweisen.
M$ ---> Lizenzpolitik --- Betriebssystemversionen wechseln
ja auch schon fast Jährlich und Du mußt den Schritt fast immer
mitgehen, um lästige Bugs loszuwerden ( zumindest hoffst Du es.)
Verfügbarkeit des Servers -- nicht als technisches Argument,
sondern im Wortsinne. Gerade in kontinuierlichen
Produktionsumgebungen fällt es dem mittleren Management immer
wieder auf die Füsse, wenn der M$-Fileserver mindestestens alle
14 Tage neu durchgestartet werden muss - immer genau zum Zeitpunkt
der Tagesabrechnung.
Du selbst musst natürlich in der Lage sein, den Server zu
/ administrieren und diese Fähigkeit $ENTSCHEIDER auchSand am
vermitteln können.
Das Thema Support mußt DU ansprechen -->Verweis auf Distributoren
"Wer kennt / kann denn schon Linux ?? --- MSCE's bekomme ich wie
Meer"Lohnnebenkosten)
Die im Thread angesprochenen Personalkosten (Admins -
sind kein Argument für mich. Wenn der Admin sich als Pfeiffeentpuppt,
dann hat das nix mit dem Betriebssystem zu tun, aber das Gehalt
habe ich eh bezahlt.
Jetzt doch was technisches ;-) --- die unter *nixen verfügbare
MÄCHTIGE "Scriptsprache"
Welches Werkzeug kann M$ da ersnsthaft entgegen setzen ?
Ihr auf dem Server als MUSS laufendes GUI ?
Oder die Erfindung der Registry ?
..die eigendlichen Hürden:
-------------------------
persönliche Befindlichkeiten.
"Es wurde noch keiner entlassen, weil er bei (Original: IBM) M$
gekauft hat."
Zum zeitlichen Aufwandt Administration / Systempflege:
Den würde ich unter *nixen noch höher einschätzen.
Hast Du da genaue Zahlen?? Der größere zeitliche Aufwand kommt, wenn
er wirklich da sein sollte, was ich noch bezweifele, nur dadurch
zustande, dass *nix Admins sich mehr um die Sicherheit sorgen machen
als die meisten Win* Admins.
Neue Benutzer anlegen: Unter Win wildes rumklicken und unter *nix
lasse ich ein Skript laufen und bin sofort fertig. Benutzer löschen:
dito.
Das einspielen von Sicherheitspatches ist bei rpm oder dep basierten
System ist i.R. auch sehr schnell geschehen. Debian ist da wohl sogar
klar im Vorteil. Ich glaube nicht, dass das unter Win* schneller geht.
Ok, Du kannst bei *nixen viel mehr konfigurieren als unter Win*
Systemen. Nur macht man das bei einem Produktivsystem denn wirklich
ständig? IMHO sollte man ein System aufsetzen, konfigurieren und dann
laufen lassen (Ausnahme natürlich Sicherheitspatches!!) ... .
DU willst Dein System verfügbar und sicher halten. Im Laufe derLesen,
rasanten Entwicklung im IT-Bereich hast Du schon genug mit dem
Verstehen, Umsetzen von Quellcodes, RFC's und diversen anderen
Dokumenten zu tun (...NEBEN den ständigen Rufen der User
"Hilfe, mein Drucker geht nicht" und den Tagesaufgaben )
Ok, den Quellcode hab man bei Win* nicht ... *scnr*
Der M$-Admin ist da klar im Vorteil --- Der kann immer eine schnelle
und SCHMUTZIGE Lösung bieten, wenn sie sich auch immer
mehr in Richtung "Politik" verschiebt
Ob schmutzige Lösungen ein Vorteil sind, wage ich zu bezweifeln.
Der unbestreitbare "M$-Vorteil" --- diese Produkte kommen den
schlechten Eigenschaften im Menschen wunderbar entgegen ;-(
Gruß
Martin Spöhrle
MfG
Benn
--
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