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Re: Kernel kompilieren ohne Module...
  • From: Bert Blümer <bert@xxxxxxxxxx>
  • Date: Wed, 02 Jan 2002 21:41:59 +0100
  • Message-id: <3C337097.74648551@xxxxxxxxxx>


Peter Schneewind schrieb:

On Tue, Jan 01, 2002 at 11:51:55PM +0100, Bert Blümer wrote:
Frohes neues Jahr zusammen,

Von mir auch,

ich möchte für ein embedded-Linux Projekt einen Kernel ohne Module
kompilieren. Das ist mir bisher auch gelungen, jetzt aber möchte
ich syncfb (eine Art Zusastz-Treiber für Matrox-Grafikkarten,
http://teletux.sourceforge.net/) mitverwenden. Der Treiber ist als
Modul kompiliert voll funktionsfähig.

Kann ich beim Kompilieren des Kernels das Modul (syncfb.o) irgendwie
mit in den Kernel linken?

Wenn der Kernel zwar ohne Module aber mit Modulunterstützung gebaut
ist ja. In der /etc/modules.conf (früher /etc/conf.modules) kannst
Du einrichten, daß das Modul beim Booten geladen wird.
Ansonsten mußt Du einen Kernel backen, der Module unterstützt.

Hallo Peter,

ich habe mich wahrscheinlich unklar ausgedrückt. Mein Ziel ist es,
einen Kernel ohne Module zu haben. Die Frage sollte eher lauten:

Was muß man an einem Treiber*modul* ändern, damit man es in einen
monolythischen Kernel kompilieren kann? Ist der C-Code völlig anders,
oder muß man 'nur' eine Art Makefile des Kernels editieren?

--
Grüße, Bert

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