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Re: neverending Etiketten-threads
- From: "Ratti" <ratti@xxxxxxxxxxx>
- Date: Tue, 13 Nov 2001 23:22:22 +0100
- Message-id: <01c201c16c91$aa3089d0$4500a8c0@rattenbau>
Hallo,
From: "Wolfgang Küting" <wkueting@xxxxxxxxxxx>
Ja, sehe ich auch so.
Ich habe damals die Liste ein Vierteljahr "Read only" abonniert und mich
mehrfach kopfschüttelnd gefragt, ob ich "da" wirklich mitspielen soll.
Das hat man aber überall: Wo viele konsumieren und wenige "arbeiten", da
bildet sich ein Klüngel. Das ist jetzt gar nicht böse gemeint. Die Aktiven
geben dann den Ton an, das ergibt sich so, und die "Opposition" verschafft
sich dann eher laut als klug Gehör, weil die Leute aus den gewachsenen
Strukturen sich dann auf Fug, Recht, Tradition und somit Mehrheit berufen,
;-)
Man muß der Liste aber auch zugute halten, daß vieles möglich ist: Wie du
siehst, habe ich keinen Realname, und für mich ist das eine Grundbedingung:
"anonym" oder Tschüß.
Das ist mit einiger Erregung und OT ausdiskutiert worden, und ich bin sehr
positiv davon Überrascht, daß das Thema "durch" ist und nie wieder wirklich
hochkam. Das spricht in meinen Augen doch sehr für die Liste und ihre
Flexibilität.
Dazu gehören aber gerne mal zwei Seiten.
Ich persönliche finde auch, daß die Etikette hier übertrieben wird. Und das
kann man auch mal so schreiben, ohne zerfetzt zu werden (Obwohl es immerhin
OT ist). Wenn man aber gleich mit zwei Fäusten plus einer Arschbacke auf den
Tisch haut, "interessiert mich 'nen feuchten Kehrricht" und "ist mir egal",
dann muß man sich im klaren sein, daß der Leser zu Recht gar nicht bis zur
Prüfung der Argumente gelangt, weil der Schreiber sich bereits durch den Ton
disqualifiziert hat.
Und letztlich, wo sich hunderte Leute treffen, sind immer ein paar dabei,
die man absolut widerlich findet.
Gruß, Ratti
From: "Wolfgang Küting" <wkueting@xxxxxxxxxxx>
Ist meinen Erfahrungen in (fast) jeder ML so, die
sich an techn. Probleme richtet. Mit der Zeit bildet
sich ein interner Zirkel von Leuten die etwas mehr
Ahnung haben wie andere. Auf typische Anfänger-
fehler wird dann zu barsch reagiert.
Ja, sehe ich auch so.
Ich habe damals die Liste ein Vierteljahr "Read only" abonniert und mich
mehrfach kopfschüttelnd gefragt, ob ich "da" wirklich mitspielen soll.
Das hat man aber überall: Wo viele konsumieren und wenige "arbeiten", da
bildet sich ein Klüngel. Das ist jetzt gar nicht böse gemeint. Die Aktiven
geben dann den Ton an, das ergibt sich so, und die "Opposition" verschafft
sich dann eher laut als klug Gehör, weil die Leute aus den gewachsenen
Strukturen sich dann auf Fug, Recht, Tradition und somit Mehrheit berufen,
;-)
Man muß der Liste aber auch zugute halten, daß vieles möglich ist: Wie du
siehst, habe ich keinen Realname, und für mich ist das eine Grundbedingung:
"anonym" oder Tschüß.
Das ist mit einiger Erregung und OT ausdiskutiert worden, und ich bin sehr
positiv davon Überrascht, daß das Thema "durch" ist und nie wieder wirklich
hochkam. Das spricht in meinen Augen doch sehr für die Liste und ihre
Flexibilität.
Dazu gehören aber gerne mal zwei Seiten.
Ich persönliche finde auch, daß die Etikette hier übertrieben wird. Und das
kann man auch mal so schreiben, ohne zerfetzt zu werden (Obwohl es immerhin
OT ist). Wenn man aber gleich mit zwei Fäusten plus einer Arschbacke auf den
Tisch haut, "interessiert mich 'nen feuchten Kehrricht" und "ist mir egal",
dann muß man sich im klaren sein, daß der Leser zu Recht gar nicht bis zur
Prüfung der Argumente gelangt, weil der Schreiber sich bereits durch den Ton
disqualifiziert hat.
Und letztlich, wo sich hunderte Leute treffen, sind immer ein paar dabei,
die man absolut widerlich findet.
Gruß, Ratti
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