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Re: CDROM Brenner Verwirrungen mit 7.2 Pro / KDE 2.2.1 ("lustig")
  • From: Waldemar Brodkorb <waldemar@xxxxxxxxxxx>
  • Date: Wed, 31 Oct 2001 21:43:29 +0100
  • Message-id: <20011031214328.F670@xxxxxxxxxxx>
Hallo,
>From the keyboard of Markus,

> Am Mittwoch, 31. Oktober 2001 11:46 schrieb Andreas Allgeyer:
>
> > laufen. Und dann glaube ich hoffungsvoll an das Gute im Menschen, das z.b.
> > bewirken kann aus einem "uninteressierten" Windows-Umsteiger ein
> > interessierter Linux-Nutzer wird, der langfristig etwas zur Community
> > beiträgt. Das wird er allerdings sicherlich nicht, wenn die Community
> > behauptet, das man auf ihn sowieso verzichten kann.
> >
>
> Tschuldigung, dass ich mich einmische, aber auch ich hab dem Fragesteller
> empfohlen bei Windows zu bleiben.
>
> Ich geb dir zwar recht, dass jeder Linux Umsteiger die Bedeutung des Systems
> erhöht. Nur: man muss klar sagen, dass die Desktop Anwendungen im Gegensatz
> zu den Server Anwendungen ziemlich experimentell sind, und jede Menge
> individueller Anpassungsarbeit erfordern. Das fängt schon damit an, dass
> Schriften unter Linux standardmäßig kaum lesbar sind. Einfach weil alle
> Distributionen bei 1024x786 die 75dpi Schriften einsetzen. Windows verwendet
> standardmäßig 100dpi Fonts, und das wohl aus gutem Grund.

Alle? Halte ich für ein Gerücht, hast du alle ausprobiert?
Bei manchen Distris werde ich nach der DPI-Anzahl bei der
Installation von X gefragt.

> Dann kommt noch das Märchen vom schnellen und ressourcenschonenden Linux, das
> sich verbreitet hat. Man vergisst den Windows Usern zu sagen, dass das nur an
> der Konsole gilt. Sobald sie bei X sind, ist der Bildaufbau sehr viel
> langsamer als unter Win, und unter einem 500MHz Prozessor und 128MB Ram wird
> es sehr zäh.

Ich habe nur einen 450 Mhz Prozessor und da ist und war es nie zäh.
Außer du sprichst von Desktop-Environments, aber die kann man sich
doch wohl noch bei jeder Distribution aussuchen.

> Dass die Unterstützung von Hardware weit problematischer ist als unter Win
> ist auch nicht zu leugnende Tatsache.

Weit problematischer halte ich für sehr übertrieben.

> Es sind also unhaltbare leere Werbeversprechungen die Leute wie den Phillip
> dazu bringen sich so eine Linuxdistribution (um gar nicht so wenig Geld) zu
> kaufen. Die sind dann verständlichermaßen frustriert darüber, dass sie es in
> Wahrheit mit einem Bastlersystem zu tun haben.
>
> Ein System mit dem sich -die notwendige Liebe vorrausgesetzt- hervorragend
> arbeiten lässt, und sich an praktisch jede beliebige persönliche Vorliebe
> anpassen lässt. Jemanden, der aber gewohnt ist, dass alles auf Anhieb zwar
> vielleicht nicht so wie man es will, aber irgendwie doch auch automatisch
> funktioniert, muss das frustrieren.

Das hat nichts mit Liebe zu tun, sondern mit der Bereitschaft sich
mit der Technologie auseinanderzusetzen.

bye
Waldemar

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