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Re: Yast1 wird eingestellt?
- From: Peter Kuechler <peter.kuechler@xxxxxxxx>
- Date: Wed, 26 Sep 2001 10:00:28 +0200 (MEST)
- Message-id: <XFMail.20010926100028.peter.kuechler@xxxxxxxx>
Am 26-Sep-2001 Philipp Thomas schrieb:
* Peter Kuechler [Mon, 24 Sep 2001 16:26:27 +0200 (MEST)]:
Stell dir doch mal vor, ein Klicki-Admin sitzt vor so einem
schweren
IBM-Eisen und klickt es mit hilfe von yast2 direkt in den
Abgrund...
...das ist dann die Endstufe...:->>
Du hast wahrscheinlich noch nie an einer z-Series Maschine
gesessen, oder?
Nein, habe ich nicht.
Auch mit den Besonderheiten der Z-Series scheinst du nicht
unbedingt vertraut zu sein, denn sonst wüsstest Du, das in den
Partitionen (z.B. unter VM) das Linux sonstwas machen kann, ohne
dass es der Maschine auch nur im Mindesten etwas anhaben könnte.
Doch, das ist mir bekannt. Man kann die Dinger in verschiedenen
Betriebsarten(3 waren es doch...?) betreiben, die von dir
beschriebene ist eine davon.
Genau diese Unabhängigkeit der Linux-Partitionen
ist ja gerade eines der Argumente für Linux auf der S/390.
Das ist zweifellos richtig.
Allerdings hatte ich gehofft, das der der eigentliche Sinn meiner
Mail besser rüberkommt, aber da habe ich wohl verwachst:-]
Ich wollt damit andeuten, das damit (Yast2) wie auch bei MS immer
mehr komplizierte Vorgänge unter bunten Oberflächen versteckt werden
und so eine Einfachheit suggeriert wird, die in wirklichkeit nicht da
ist.
Jeder wird scheinbar in die Lage versetzt, einen Sever
(welcher Art auch immer) installieren und betreiben zu können.
Klickediklick und fertig.
Das geht dann genau so lange gut, bis das Ding mal nicht läuft. Dann
kommen die "Spezialisten" nicht weiter, weil sie eigentlich gar
nicht wussten, was sie da installiert haben.
Und da wird dann der Support angerufen:-*
Wenn Zimmerleute ihre Häuser so bauen würden, wie Programmierer
ihre Programme, wäre der erste daherkommende Specht das Ende der
Zivilisation.
Da könnte was drann sein...;-)
--
mfg Peter Küchler,
Planungsverband Frankfurt
Region Rhein Main
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