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Re: linux 2.4.9 + nvidia_kernel + nvidia_glx module
  • From: Thomas Hertweck <Thomas.Hertweck@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>
  • Date: Wed, 22 Aug 2001 22:38:53 +0200
  • Message-id: <3B84185D.F55713D2@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>
Martin Gaebler wrote:
> Am Dienstag, 21. August 2001 20:27 schrieb Thomas Hertweck:
> > Martin Gaebler wrote:
> > > Am Dienstag, 21. August 2001 11:20 schrieb Thomas Hertweck:
> > > > [...]
> > > > Am einfachsten geht es, wenn Du Dir das SRPM (Source
> > > > RPM) des Nvidia-Kernel Moduls holst und es mit einem "rpm
> > > > --rebuild" wie im README angegeben uebersetzt.
> > > > [...] Anschliessend
> > > > das so speziell fuer Deinen Kernel entstandene RPM instal-
> > > > lieren und hoffentlich wieder gluecklich werden.
> > >
> > > ich finde die eigentlichen Sourcen (...tar.gz) leichter zu
> > > handhaben.
> > > Einmal entpackt, muss man bei einem Kernelwechsel nur zweimal
> > > make eintippen und die Sache ist geritzt.
> > > Und sie sind systemunabhängig, meint: für SuSE und Mandrake
> > > etc. verwutzbar.
> >
> > Aeh....? Es gibt nur _ein_ Nvidia Kernel-Modul Source RPM (SRPM)
> > fuer RedHat, SuSE, Debian, etc.....
> > Das einzige, was ich eintippen muss, sind zwei RPM Befehle, einer
> > um das SRPM neu zu uebersetzen (rpm --rebuild), einer um das
> > fertig compilierte RPM Paket wieder einzuspielen (rpm -i oder
> > entsprechend evtl. als Update rpm -U). Das sind wohl auch nicht
> > mehr Befehle als Du eingeben musst. Zudem habe ich mit RPM die
> > Chance, die Pakete ohne Probleme wieder zu deinstallieren. Das
> > ist mit .tgz und selbst Compilieren ohne weitere Vorkehrungen
> > nicht so einfach moeglich. Also, wo da bei Dir der Vorteil liegen
> > soll kann ich nicht so ganz nachvollziehen..... :-)
>
> und wo kannst du da die Parameter für FW oder AGP 2x/4x ?
> verändern?

?? Ich verstehe einfach nicht, worauf Du eigentlich raus willst?
Ein "rpm --rebuild" compiliert mir das Kernel-Modul, genau wie
bei Dir auch (mit make). Das kann ich installieren (wiederum mit
rpm), und dann ist das, was auf Deinem System passiert ist quasi
identisch zu dem was auf meinem System passiert ist, nur haben wir
unterschiedliche Wege beschritten. Ich jedenfalls finde da den
RPM-Weg bequemer und handlicher. Das kannst Du ja anders sehen,
ist ja nichts gegen einzuwenden. Linux bietet meist mehrere Moeg-
lichkeiten, ein "Problem" zu loesen.

Wenn Du den Quellcode anpassen willst, dann geht das ja viel
weiter als ein "Normal-User" es je bringen wird. Aber auch das
geht mit einem SRPM prinzipiell. Auch weitere Anpassungen sind
moeglich, vielleicht liest Du mal das "Maximum RPM" Buch, das
es auf http://www.rpm.org/ gibt. Wenn Du allerdings groessere
Veraenderungen vornehmen willst, dann kann ich verstehen, dass
der Weg ueber ein Tarball einfacher ist, aber fuer solche Zwecke
wurde RPM ja eigentlich auch nicht erfunden...... Ich kann na-
tuerlich hingehen und nach meinen umfassenden Anpassungen, die
nun auf mein System und meine Beduerfnisse zugeschnitten sind,
ein neues RPM zusammenstellen.... RPM ist sehr vielseitig, ich
bin auch erst dabei, mich in die ganze Funktionsweise einzu-
lesen. O.a. Buch ist wirklich zu empfehlen.

Gruesse,
Thomson

PS: Mein System laeuft uebrigens mit AGP 4x, und das einwandfrei
und stabil.
PPS: Ich kann eigentlich immer noch nicht nachvollziehen, wo Du
jetzt Probleme siehst. Wir machen doch prinzipiell das Gleiche,
nur auf unterschiedlichen Wegen.....

--
Thomas Hertweck, Geophysicist
Geophysical Institute, University of Karlsruhe
Hertzstr. 16, D-76187 Karlsruhe, Germany


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