Mailinglist Archive: opensuse-de (5006 mails)
| < Previous | Next > |
Re: irq-sharing
- From: Ralf Corsepius <corsepiu@xxxxxxxxxxxxxx>
- Date: 02 Aug 2001 17:31:51 +0200
- Message-id: <996766320.31533.17.camel@mccallum>
Am 02 Aug 2001 16:33:49 +0200 schrieb Thomas Schürmann:
> Hallo Frank,
>
> vorab eine Bitte:
> Bitte jetzt keinen Mega-Thread daraus machen. Danke!
>
Du hast gerade damit angefangen ;)
> Frank Schmitz schrieb:
> > Thomas Hertweck schrieb:
> > > > Unter win2k und 7.2 teilen sich
> > > > onboard-usb-contr.
> > > > NVIDIA G2 Graphikkarte und
> > > > ISDNFritzCard
> > > > (alles PCI) einen IRQ.
> > ...
> > Mal wieder ein gutes Beispiel dafür, dass (SuSE-)Linux eben kein
> > Betriebssystem ist, dass sich völlig von selbst installiert, wie SuSE
> > behauptet.
> > Das erweckt eine völlig falsche Erwartungshaltung bei M$-Umsteigern.
>
> Das möchte ich so nicht stehen lassen.
> 1. Ein MoBo, bei dem der on-board USB und der AGP-Port sich ein und
> denselben IRQ teilen ist für mich vom Hersteller unzureichend
> konfektioniert (wobei ich jetzt keine USB-Erfahrung habe -
> brauche ich (noch) nicht).
Yep, da der User aber im BIOS drehen kann muss nicht unbedingt der
Hersteller schuld sein.
> 2. SuSE kann nichts für die Beschränkung von 4 PCI/AGP-IRQ's auf den
> meisten MoBo's. Manche BIOS'e bieten noch nicht mal die
> Möglichkeit der manuellen IRQ-Zuweisung.
Hausmittel (Auf älterer HW geht es nicht anders):
Rechner aus, Karte ausbauen, booten, Rechner aus, Karte an anderem
Steckplatz einstecken, Booten, Beobachten wo IRQ landet.
Das ganze so lange wiederholen bis IRQs durchsortiert sind.
> 3. Bei mir läuft eine GeForce2 MX mit einer RTL8139 auf einem IRQ
> ohne Probleme.
Meine NVidia Geforce 2 GTS verträgt sich nicht auf einem IRQ zusammen
mit meiner Fritz!PCI.
> 4. Win XX hat einen IRQ-Handler, der aktiv ist, wenn im BIOS PnP
> enabled ist. Das kann zu noch unerträglicheren Konfigurationen
> führen. _Linux_ ist - abhängig von den PCI-Karten - durchaus
> zum IRQ-Sharing fähig / aber nicht in jedem Fall.
Ja, Hardware und Treiber müssen es unterstützen. Wie Du schon sagst, ist
das leider nicht immer der Fall (Insb. ISA-Karten).
> 5. Linux kann nichts für die Hersteller-Politik, MoBo's an den
> Erfordernissen von WIN XX auszurichten (ist nun mal eben
> Marktwirtschaft).
> 6. Auch bei der WIN XX-Installation habe ich schon aufgebohrte
> PC-Konfigurationen gehabt, wo eine Installation immer wieder
> abbrach und erst nach dem Entfernen / Vertauschen von Karten
> (vor / während der Installation) durchgeführt werden konnte.
>
> Dies aus der Sichtweise eines anderen Betrachters.
ACK.
> Nicht (SuSE-)Linux ist schuld(?), sondern eine Verkettung von
> nicht immer vorhersehbaren Umständen.
Zu der auch SuSE ihren Teil beiträgt .
Ralf
> Hallo Frank,
>
> vorab eine Bitte:
> Bitte jetzt keinen Mega-Thread daraus machen. Danke!
>
Du hast gerade damit angefangen ;)
> Frank Schmitz schrieb:
> > Thomas Hertweck schrieb:
> > > > Unter win2k und 7.2 teilen sich
> > > > onboard-usb-contr.
> > > > NVIDIA G2 Graphikkarte und
> > > > ISDNFritzCard
> > > > (alles PCI) einen IRQ.
> > ...
> > Mal wieder ein gutes Beispiel dafür, dass (SuSE-)Linux eben kein
> > Betriebssystem ist, dass sich völlig von selbst installiert, wie SuSE
> > behauptet.
> > Das erweckt eine völlig falsche Erwartungshaltung bei M$-Umsteigern.
>
> Das möchte ich so nicht stehen lassen.
> 1. Ein MoBo, bei dem der on-board USB und der AGP-Port sich ein und
> denselben IRQ teilen ist für mich vom Hersteller unzureichend
> konfektioniert (wobei ich jetzt keine USB-Erfahrung habe -
> brauche ich (noch) nicht).
Yep, da der User aber im BIOS drehen kann muss nicht unbedingt der
Hersteller schuld sein.
> 2. SuSE kann nichts für die Beschränkung von 4 PCI/AGP-IRQ's auf den
> meisten MoBo's. Manche BIOS'e bieten noch nicht mal die
> Möglichkeit der manuellen IRQ-Zuweisung.
Hausmittel (Auf älterer HW geht es nicht anders):
Rechner aus, Karte ausbauen, booten, Rechner aus, Karte an anderem
Steckplatz einstecken, Booten, Beobachten wo IRQ landet.
Das ganze so lange wiederholen bis IRQs durchsortiert sind.
> 3. Bei mir läuft eine GeForce2 MX mit einer RTL8139 auf einem IRQ
> ohne Probleme.
Meine NVidia Geforce 2 GTS verträgt sich nicht auf einem IRQ zusammen
mit meiner Fritz!PCI.
> 4. Win XX hat einen IRQ-Handler, der aktiv ist, wenn im BIOS PnP
> enabled ist. Das kann zu noch unerträglicheren Konfigurationen
> führen. _Linux_ ist - abhängig von den PCI-Karten - durchaus
> zum IRQ-Sharing fähig / aber nicht in jedem Fall.
Ja, Hardware und Treiber müssen es unterstützen. Wie Du schon sagst, ist
das leider nicht immer der Fall (Insb. ISA-Karten).
> 5. Linux kann nichts für die Hersteller-Politik, MoBo's an den
> Erfordernissen von WIN XX auszurichten (ist nun mal eben
> Marktwirtschaft).
> 6. Auch bei der WIN XX-Installation habe ich schon aufgebohrte
> PC-Konfigurationen gehabt, wo eine Installation immer wieder
> abbrach und erst nach dem Entfernen / Vertauschen von Karten
> (vor / während der Installation) durchgeführt werden konnte.
>
> Dies aus der Sichtweise eines anderen Betrachters.
ACK.
> Nicht (SuSE-)Linux ist schuld(?), sondern eine Verkettung von
> nicht immer vorhersehbaren Umständen.
Zu der auch SuSE ihren Teil beiträgt .
Ralf
| < Previous | Next > |