Mailinglist Archive: opensuse-de (4731 mails)

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Re: Mit sed Zeilenende loeschen
  • From: Jan.Trippler@xxxxxxxxxxx (Jan Trippler)
  • Date: Thu, 19 Jul 2001 14:33:07 +0200
  • Message-id: <20010719143307.B5771@xxxxxxxxxxxxxx>
On Don, 19 Jul 2001 at 12:13 (+0200), Bernd Brodesser wrote:
> * Jan Trippler schrieb am 19.Jul.2001:
[Dateien mit Zeitstempel usw. erzeugen]
> > Das ist genauso unsicher wie eine von mktemp erzeugte Version (in
> > die man per Vorlage ja auch $$ und $prg einfließen lassen kann).
> 
> Nun, wie soll zur gleichen Sekunde die gleiche PID meines Skripts
> nochmal verwendet werden? Außer mein Skript macht es selber, aber
> dazu habe ich ja schon was geschrieben. Nun ja, vielleicht wenn die
> Uhr mal total falsch geht, oder wenn die Prozeßtabelle fast voll
> ist, aber dann ist das System sowieso schon hinüber.

Oder ein anderes Script nutzt die gleichen Bezeichnungen (es kann ja
mehrere Scripte / Programme mit gleichem Namen im System geben),
oder ein anderes Script nutzt die gleichen Bezeichnungen hart
kodiert oder ein anderes Programm baut temp. Namen nach einem völlig
anderen Prinzip auf, die zufälligerweise genau das gleiche Ergebnis
bringen, ...

Es steht doch nirgends, dass da an Stelle x - y im Dateinamen die
PID liegt. Das kann irgendeine Zahl sein (ein Prozess könnte ja auch
an diesen Stellen sein Alter in ms einbauen). Du müsstest schon
erzwingen, dass alle Programme den gleichen Mechanismus nutzen und
das ist illusorisch.

In allen Fällen ist es egal, wie ich den temp. Namen aufbaue - egal
ob über irgendwelche Operationen aus der Systemzeit wie mktemp oder
wie Du aus Programmnamen, Prozess-ID und Zeitstempel - die
Wahrscheinlichkeit, dass ein anderer Prozess eine gleich benannte
Datei nutzt ist zwar verschwindend gering, aber nicht Null.

Jan


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