Mailinglist Archive: opensuse-de (4731 mails)

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Re: 8GB-Grenze unter Linux?
Am Mittwoch,  4. Juli 2001 13:08 schrieb Ralph Mueller:
> Hallo,
>
> der Platz auf der Festplatte meines PCs wird immer knapper.
> Deswegen möchte ich die momentan vorhandene Festplatte
> austauschen und durch eine größere Platte ersetzen.
>
> Nun habe ich beim Support des PC-Herstellers angerufen und
> eine freundlicher Herr sagte mir, daß mein PC Festplatten
> nur bis zu der Grenze von 8 GB unterstützen kann. Darüber
> hinausgehende Festplattenkapazität könnte nicht genutzt
> werden. Diese 8GB-Grenze könnte auch nicht umgangen werden.
> Welche Komponente meines PCs dieses Limit vorgibt konnte mir
> dieser Herr allerdings nicht nennen.
>
> Dagegen sagte mir ein Verkäufer eines EDV-Geschäfts, daß
> es unter Linux solche Grenzen nicht gibt, da es das Bios ist
> welches solche Grenzen setzt und ab dem Booten von Linux das
> Bios "umgangen" wird, und somit trotzdem die volle
> Festplattenkapazität (z.B.30GB) genutzt werden kann.
> Nur /boot sollte eventuell innerhalb der ersten 8GB liegen.
>
> Welcher der beiden hat nun recht? Kann Linux das Bios
> (immer? oder nur bedingt?) "umgehen" oder nicht?
> Wovon hängt es ab ob die volle Festplattenkapazität genutzt
> werden kann?
>
> Danke im voraus für etwas Nachhilfe in Sachen Hardware. :-)
>
> Gruß,
> Ralph
> (PC: P2/500; Mainboard: P5SS-ML; Hersteller: Fa. ECS)

IMHO sind das BIOS bzw. die Onboard-IDE-Ports schuld an der 
8GB-Begrenzung.

Eine preiswerte und sichere Lösung wäre der Einbau eines zusätzlichen 
IDE-Adapters wie z.B. den Promise UltraDMA66(,100) o.ä. (falls sich 
das noch lohnt). Der hat ein eigenes BIOS auf der Karte (wie ein 
SCSI-Adapter).

So habe ich damals das Problem mit meinem 486DX-100-Board gelöst.

Gruss -

Matthias


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