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Re: Kopien ausgehender Mails an den Root

----- Original Message -----
From: "Konrad Neitzel" <Konrad.Neitzel@xxxxxx>
To: <suse-linux@xxxxxxxx>
Sent: Friday, May 25, 2001 9:56 AM
Subject: Re: Kopien ausgehender Mails an den Root


> Hallo,
>
> > die Bezeichnung "Quatsch" mußte jetzt aber nicht sein...
> Doch ... das trifft ganz gut ... denn wenn man sich bei einem 30 Mann
> Betrieb noch keine Gedanken über Sicherheit gemacht hat, dann ist das
Quatsch.

Hallo,
wenn du bitte mal nachliest, dann stellst du fest, daß es um Daten ging, die
wir gar nicht schützen wollen: Der Zugang zu "Dienstmails".
Das heisst noch lange nicht, daß bei uns alles andere offen ist wie ein
Scheunentor.

> <raettchen@xxxxxxxxxxx>:
> 217.27.128.110 does not like recipient.
> Remote host said: 553 <raettchen@xxxxxxxxxxx>... No such user here
> Giving up on 217.27.128.110.
>
> Sowas ist noch viel mehr Müll!!!! Und wenn jemand sich hinsetzt und eine
> längere eMail schreibt ... und unter anderem auch bereit ist Vorschläge zu
> erarbeiten, dann nervt das ganz schön ... und wie jeder merken kann: Ich
bin etwas
> auf 180 ... sorry ....

Tut mir ehrlich leid.
Die Adresse ist kein Fake, gesindel.de gehört tatsächlich mir. Ich habe nach
einem Serverumzug einen Tippfehler im Alias gehabt. Jetzt geht´s.

> Aber nun mal ganz allgemein ein paar Punkte:
>
> - Ein Geschäftsführer hat seinen Betrieb ordentlich zu leiten. Wenn er
sich
> um gewisse Dinge keinen Kopf macht, dann handelt er grob fahrlässig.
Dadurch
> haftet der Geschäftsführer voll gegenüber den Gesellschaftern.
> - Jemand, der diese Firma betreut in Sache IT sollte die Geschäftsführung
> auf dieses Problem hinweisen.

Jepp.

> Sollte auch sehr einleuchtend sein ... denn wenn
> ein Techniker geht, dann soll er ja nicht gleich die ganze Kundendatei
> mitnehmen können, oder?

Begrenzte Zustimmung: Gerade in kleinen Unternehmen (wie bei uns) sind alle
diese Funktionen in einem Menschen vereint. :-)

> - Es gibt auch extrem preiswerte Lösungen .... Jemand, der mir sagt: Das
> kostet alles so viel, der hat einfach keine Ahnung! Zur Not lasse ich mir
einen
> Server einmal aufsetzen ... wenn er läuft, dann läuft er erst einmal ...
die
> regelmässige Wartung nimmt nicht so viel Zeit in Anspruch (Wenn man es auf
> einem niedrigen Level hält). wenn das notwenidige KnowHow nicht da ist,
dann
> kann man es einkaufen ... das geht ganz gut ...

Zustimmung.
Nur, wie gesagt, ging es in meiner Mail um Infos, die ja öffentlich sein
sollen.
Da wir mit Macs arbeiten, liegen die Mail auf den Clients ideal: Sie sind
gut gegen Zugriff gegen außen geschützt, da die Anzahl der Leute, die
erfolgreich Hack-Atacken auf Macs starten, doch recht klein ist (Und dazu
müssten sie ja auch erstmal durch die Firewall durch, bevor sie damit
überhaupt beginnen können).
Gleichzeitig kommt intern jeder an die Mails ran (Was ja selten nötig ist),
indem er einfach an den Arbeitsplatz des Kollegen geht.
Das Prinzip lautet "Gehirn und Umgangsformen statt Filtersoftware".

> Und das niedliche Rättchen kann sich gerne an mich wenden, wenn er dazu
noch
> Fragen hat. Ich bin gerne bereit, konkrete Lösungsvorschläge zu bringen
...
> dazu muss ich nur etwas mehr an Daten kriegen ...

Ich hatte keine Fragen. Ich hatte eine Lösung vorgeschlagen. :-)

> Mit besten Grüßen (selbst wenn etwas sauer und stinking!),
>
> Konrad Neitzel

Schönes Wochenende,

Ratti



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