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Re: Festplatte kaputt ?
  • From: Holger Poggel <holger@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>
  • Date: Thu, 1 Mar 2001 09:43:05 +0100
  • Message-id: <01030109430501.01209@arno-s>
> Also, erstmal sorry, dass dies hier OT ist, aber ich bin fast am
> verzweifeln ! Ich habe gestern meine 20GB Festplatte neu Partitioniert (30%
> und 70%) nun habe ich dann die Partitionen unter WinME neu Formatiert.
> Meine Daten wieder draufgespielt, die Festplatte umgebaut, mit fdisk eine
> Aktive Partition ausgewählt und erstmal neu gebootet mit Diskette.
>
> Schau ich mir dann unter DOS die c: an, dann geht das, schau ich mir die d:
> an (16,8 Gbyte glaub ich), geht das nicht ! Auch unter Windows, meldet er
> mir, die Partition solle neu formatiert werden, obwohl ich sie vorher noch
> erkannt wurde. Ich bin fast am verzweifeln, da auf dieser Partition 6 Gbyte
> Daten lagern, die ich nicht gesichert habe !
>
> Ich habe nun auch unter Linux versucht die Partition zu mounten, was leider
> keinen Erfolg bringt. Die erste Partition geht noch zu mounten ! Unter Yast
> zeigt er an, dass die Festplatte insgesamt über 2000 (Zylinder?) hat ! Also
> weit über den 1024 Zylindern.
>
> Unter Fdisk zeigt er an, das die logische Partition (die 2. also die 70%)
> nicht formatiert ist also ein "UNKNOWN" system hat.
>
> Kennt jemand ein Tool, das mir weiterhelfen könnte, ohne das ich meine
> Daten verliere ?
>
> cya Johannes

Erste Frage: welches fdisk hast du verwendet? (DOS (welches) , Windows, 
Linux). Alte fdisk Versionen können bei modernen Platten durchaus Chaos 
veranstalten. Vielleich mußt du nur den Partitionstyp ändern. Es gibt bei 
Windows und auch bei Linux verschiedene Partitionstypen für große und kleine 
Platten! Auch Bios-Einstellungen sind wichtig. Bei mir ist es vorgekommen, 
daß es einen Unterschied macht,  ob ich im Bios automatische 
Festplattenerkennung eingestellt habe oder die Werte der automatischen 
Festplattenerkennung per hand eingetragen habe. Im zweiten Fall bootete der 
Rechner nicht mehr (sehr seltsam).

Ein tip als allerschwerstes Geschütz. Es gibt ein DOS Freeware-Tool dfssee, 
das aus vollkommen "verfdiskten" Platten (also wenn ein Programm alle 
Partitionstabellen definitiv kaputtgemacht / überschrieben hat und man die 
genauen Partitonsdaten nicht aufgeschrieben hat) eine Platte low-level scannt 
und die ursprünglichen Grenzen von primären und logischen Partitionen sowohl 
als auch den ursprünglichen Partitionstyp (halbautomatisch) erkennt. Damit 
könntest du den letzten fdisk-Vorgang rückgängig machen, deine Daten sichern 
und nochmal neu partitionieren. Bei mir hat das funktioniert. Das Programm 
läßt sich von einer dos-bootdisk starten. 


Holger

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