Mailinglist Archive: opensuse-de (4986 mails)

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Re: Börsenspiel - SCHLECHTER STIL
  • From: weissel@xxxxxxxxxxxxx (Wolfgang Weisselberg)
  • Date: Tue Aug 22 01:35:16 2000
  • Message-id: <20000822033516.E5877@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>



Martin Wilhelm 'Moss' Leidig schrieb in 2,4K (58 Zeilen):

Nö. Mutt läuft afaik nicht auf benutzerfreundlichen
Betriebssystemen, und ich habe keine Lust, wegen derartiger Lapalien
(s.u.) auf das instabile Umstandsteil X umzusteigen.

Mutt laeuft mindestens auf:
AIX, BSDI, Convex, Data, General, Unix, (DG/UX), Digital, Unix,
(OSF/1), DYNIX/ptx, FreeBSD, HP-UX, IRIX, Linux, Atari, MiNT,
MkLinux, NetBSD, QNX, SCO, Unix, 3.2v4/5, Solaris, SunOS,
Ultrix, UnixWare

Und ja, mutt laeuft auf Konsole.

Wenn du von Windows als "benutzerfreundlichen
Betriebssystem" redest, dann man^WSTART|SUCHEN|vmware.
Und START|SUCHEN|psychiater.

Und wenn du X als instabil gegenueber WinGUI bezeichnest,
also ich hab bei Windows schon Pferde kotzen sehen und Crashes
erlebt ... dagegen ist X wirklich stabil.

(Abgesehen davon ist dies linux-suse@xxxxxxxx, nicht
windows-xx@xxxxxxxxxxxxxxxxxx Oder hast du den To:-Header
gefaelscht?)

Das Problem ist, daß die Listensoftware mir einen Header schickt in
dem beispielsweise (aus Deiner hier kommentierten eMail kopiert)
sowas steht:
From: Clemens Wohld <c.wohld@xxxxxxx>
To: suse-linux@xxxxxxxx

Der Header IST korrekt, lies /usr/doc/rfc/rfc822.txt.gz.
Besonders A.2. "ORIGINATOR ITEMS" sollte interessant sein.
Im Uebrigen hat die Listensoftware keinen der beiden Header
angefasst!

Wenn ich darauf antworte, folgert Eudora (mit der ich das schreibe)
messerscharf, daß meine Antwort an Sender _und_ Empfänger gehen soll,

Eudora folgert etwas falsch, Watson.

Es wertet nicht den
Mail-Followup-To: <suse-linux@xxxxxxxx>
Header aus, welcher besagt, dass der Author
"<suse-linux@xxxxxxxx>" liest und daher kein Cc: braucht.
Auch kann Eudora kein Reply-To-List.

Natuerlich setzt Eudora auch kein Mail-Followup-To. Danke.
Aber das ist nicht so schlimm, da dich ja entweder Cc's
nicht so sehr stoeren oder wir uns an "nur an die Liste"
halten.

da ich mit keinem davon identisch bin. Also steht im Header meiner
Antwort:
To: Clemens Wohld <c.wohld@xxxxxxx>, suse-linux@xxxxxxxx
... was ich dann jeweils händisch zu korrigieren habe. Du kannst Dir
denken, daß das 1. nervt und 2. ich nicht immer drandenke.

Deine Software ist dem Task anscheinend nicht gewachsen. Ich
wuerde da an einen Perlfilter denken ... oder an eine
Korrektur der Software.

Diese verkorkste To:-Zeile

... ist vollkommen korrekt, die Mail ging an
suse-linux@xxxxxxxxx Siehe auch RFC 822. Dieser RFC ist vom
13. August 1982, genug Zeit, ihn korrekt zu implementieren.

steht offenbar auch in den automatisch
erzeugten Headern sehr vieler anderer Listenteilnehmer,

... genauer gesagt, in allem Mails, die einen nicht gefakten
To-Header haben und an die Liste gingen (mit Ausnahme der
Verwendung der 'depreciated' Addresse suse-linux@xxxxxxx) ...

da die Bitte,
die unerwünschten Zweitempfänger zu löschen, immer wieder auftaucht.

Korrekt. Wobei ich

----.procmailrc----
# Duplicates ... (happens when email mucks up ...)
:0 Whc: msgid.lock
| formail -D 65536 msgid.cache

# ... but save them
:0 a
duplicates/
----.procmailrc----

Duplikate aussortiere. Da die direkt an mich gesandten
Kopien in der Regel schneller ankommen als die ueber die
Liste versandten Kopien, aber nur die in der Liste versandten
Kopien die X-Mailinglist Signatur tragen, muss ich

----.procmailrc----
:0 H
* ^X-Mailinglist: suse-linux
suse-d/

# also add the ones that cc'd to me
:0 H
* ^TOweissel@xxxxxxxxxxxxx
* ^TOsuse-linux@suse\.(com|de)
suse-d/
----.procmailrc----

extra Aufwand betreiben. (Ja, man koenne das (ungetestet!)
kuerzer als

-------------------
:0 H
* -1^0
* 2^0 ^X-Mailinglist: suse-linux
* 1^0 ^TOweissel@xxxxxxxxxxxxx
* 1^0 ^TOsuse-linux@suse\.(com|de)
suse-d/
-------------------

chreiben.) Man beachte, dass ich Maildir-style Folder
directories habe, die kein Locking benoetigen, daher nicht
":0 H*:*" und daher "suse-d*/*".

Logische Folgerung: es ist nicht mein MUA, der was falsch macht,
sondern die Listensoftware.

Aus falschen Voraussetzungen kann man beliebiges folgern.

0 == 1 <==>
0 * 10^10 == 1 * 10^10 <==>
0 == 10^10 <==>

Du schuldest mir 0 DM == Du schuldest mir 10'000'000'000 (10
Milliarden) DM. Meine Bankverbindung
kennst du ja.

Woanders (z.B. auf Dante-EV, TeX-D-L,
TYPO-L, MoL-General, proftp, ...) sehe ich ein Reply-To: im Header,
das meinem MUA sagt, wohin zu antworten ist.

Nett. Mein Provider wird leider in naechster Zeit fuer mich
(z.B. Auslandsaufenthalt, z.B. Linux Expo o.ae.) unerreichbar
sein, ich moechte daher Antworten an mich auf meinen
Zweit-Accout umleiten. Setze ich einfach mal Repl... ach sh*t,
die Listensoftware macht das KAPUTT!

Ja, das wurde wohl
schon diskutiert und abgelehnt, wie ich in diesem Thread schon las -
aber was ist falsch daran?

Es war vor 'nem guten Jahr oder zwei hier Default. Jede 2.
Woche hatten wir eine Mailschleife mit 100en Mails an Muell.
Die jeder dann runterladen durfte. Schoen! Und da war die
Liste 1/2 so gross.

Hast du schonmal "nicht zustellbar" von irgendeinem Listmember
bekommen? Waere an "Sender:" gegangen, welcher nicht vorhanden
ist, da er in aller Regel mit From uebereinstimmt. From wird
durch "Reply-To:" ueberschrieben (fuer replies!) (RFC 822
4.4.4), aber da sind die meisten Programme buggy und schreiben
"nicht zustellbar" an "Reply-To:" ... an die Liste.

Dieses "nicht zustellbar" ist nicht zustellbar, also wird
an die Liste ein "nicht zustellbar" geschickt, welches nicht
zustellbar ist, also wird an die Liste ein "nicht zustellbar"
geschickt, welches nicht zustellbar ist, also wird an die Liste
ein "nicht zustellbar" geschickt, welches nicht zustellbar
ist, also wird an die Liste ein "nicht zustellbar" geschickt,
welches nicht zustellbar ist, ... [having fun yet?]

Ansonsten: "Reply-To" Munging Considered Harmful:
http://www.unicom.com/pw/reply-to-harmful.html

"I contribute to the Elm mailer development team. I get
to see a lot of the wants and requests from the user
community. Guess what feature more and more people are
asking for? A third reply command -- one that ignores any
existing Reply-To header! Want to guess why people are
asking for it?"

Wenn der Schreiber kein eigenes Reply-To:
gesetzt hat, ist es egal, wenn die Liste eines setzt.

Nein.

Falls er eines
gesetzt hat, gilt das nur für die Listensoftware

Welches RFC hast du gelesen, und was hast du dabei geraucht?
Und hast du noch was davon?

- _die_ muß wissen,
wohin derjenige seine Antwort haben will,

Ich moechte direkt mit dem Schreiber reden. Ohne die
Listensoftware vorher zu fragen. Vergleiche auch RFC 822
A.2.4, RFC 822 A.2.5, RFC 822 A.2.6. Sag mir, wie diese
Scenarios ohne Probleme geloest werden können, schaetze ab,
wann die vorhandenen MUAs entsprechend geaendert wurden.

aber sie kann in der
Redistribution über die Liste ein eigenes Reply-To: setzen und allen
Beteiligten Handarbeit und Doppelantworten ersparen.

NAK, siehe oben.

Ich habe ausfuerliches Material zur Beweisfuehrung vorgelegt,
an dir ist es nun, eben jenes zu sichten, zu verstehen und
zu widerlegen. Beachte dabei, welche Aenderungen an Software
notwendig sind und warum ausgerechnet deine Methode Sinn macht,
alle genannten Probleme beseitigt *und* soviel Mehrnutzen
bringt, dass die Aenderungen an RFCs und tausenden an Programmen
Sinn macht. [AKA "du bist nicht allein auf der Welt"]

Vergleiche dies mit dem trivialen Fall, Eudora eine *triviale*
Funktion hinzufuegen.

Diskutiere.

-Wolfgang

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