Mailinglist Archive: opensuse-de (4986 mails)
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Festplatten laufen auf PIO anstatt aus DMA.
- From: Alexander.Mueller@xxxxxxxxxxxxxxxxxxx (Alexander Müller)
- Date: Mon Aug 07 07:51:49 2000
- Message-id: <398E6A94.A4E2B2F4@xxxxxxxxxxxxxxxxxxx>
Komisch, daß sich auf meine "DMA-Probleme"-Mail *keiner* gemeldet hat.
Also versuch ich's halt nochmal unter einem etwas aussagekräftigerem
Subject ;-)
Guten Morgen alle zusammen,
Ich habe entsetzt festgestellt, daß sich mein Festplattencontroller mit
meinem Linux fetzt.
Der Kernel erkennt meine beiden 20 GB Festplatten zwar als UDMA-fähig,
spricht sie aber nur als PIO an und das find ich gar nicht gut. Ich habe
einen SIS 5513 Chipsatz, der doch eigentlich unterstützt werden sollte,
oder?
Hier die Meldungen beim Booten:
--------- schnipp ---------------
Uniform Multi-Platform E-IDE driver Revision: 6.30
ide: Assuming 40MHz system bus speed for PIO modes; override with
idebus=xx
SIS5513: IDE controller on PCI bus 00 dev 09
SIS5513: not 100% native mode: will probe irqs later
ide0: BM-DMA at 0x4000-0x4007, BIOS settings: hda:pio, hdb:pio
ide1: BM-DMA at 0x4008-0x400f, BIOS settings: hdc:pio, hdd:pio
hda: IBM-DJNA-352030, ATA DISK drive
hdc: WDC WD205AA, ATA DISK drive
ide0 at 0x1f0-0x1f7,0x3f6 on irq 14
ide1 at 0x170-0x177,0x376 on irq 15
hda: IBM-DJNA-352030, 19470MB w/1966kB Cache, CHS=2482/255/63
hdc: WDC WD205AA, 19569MB w/2048kB Cache, CHS=39761/16/63
------------- schnapp --------------
Auch der Versuch, den Kernel per Parameter (ide0=dma, ide1=dma) dazu zu
bringen, die Platten auch DMA-mäßig anzuquatschen, schlug fehl.
Ich habe eine Mini-DMA-HowTo gefunden, dort stand drin, daß man es mit
hdparm auch versuchen kann. Das ging aber auch in die Hose. Das Ding
hing nach einer kurzen Weile. :-(
Beide Platten wurden in einem anderen Linux-Rechner als DMA
angesprochen. Ein BIOS-Update meines Motherboards habe ich auch schon
vorgenommen. Auch kein Erfolg.
Weiß jemand, was ich sonst noch machen könnte?
Vielen Dank schon einmal an alle.
Alexander Müller.
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