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Re: ip-up.local zeigt seltsames Verhalten
- From: B.Brodesser@xxxxxxxxxxxxxx (Bernd Brodesser)
- Date: Sun Jul 02 09:49:37 2000
- Message-id: <20000702114937.A8581@xxxxxxxxxxxxxx>
* Johannes Huettemeister schrieb am 02.Jul.2000:
ich komm mit ip-up.local auch nicht klar. Ich benutze t-dsl und habe
das (wie ich dachte) einfache ziel, nachdem eine verbindung
hergestellt wurde, einige skripte zu starten.
Nur funktioniert der skript aufruf via ip-up.local nie vollständig.
Mal ein Beispiel, ich editiere ip-up.local wie folgt:
#!/bin/sh
echo langsam versteh ich gar nichts mehr
Und wohin soll die Ausgabe gehen? ip-up ist keinem Terminal
zugeordnet. Du mußt schon die Ausgabe umlenken,sonst ist sie weg.
ipchains -P forward ACCEPT #was vorher auf DENY gestellt ist!
ip-up hat nur ein sehr eingeschrenkten Pfad, wenn überhaupt. Ich würde
hier immer den vollen Pfadnamen angeben, oder PATH vorher setzen.
Sollte man bei Skripte eigentlich immer tun, man weiß ja nie. ;)
Fein denk ich mir, vielleicht versteh ich ja doch was. Nur
kontrollier ich dann die aktuellen ipchains Regeln und finde dort
immer noch ein DENY in der forward chain.(!)
Ja, ip-up hat ipchains nicht gefunden, weil /sbin nicht im Pfad steht.
Neben den Probs mit der firewall funktioniert auch ein perlskript
nicht richtig. es soll meiner dynamischen ip meine domain zuordnen
(per dyndns bei justlinux): rufe ichs von Hand auf oder über ein
skript ist alles klar, aus ip-up.local sagen die messages, dass
username (etc.) nicht spezifiziert wurde. Da vermut ich, dass der
config.file des skripts einfach nicht gefunden wurde (?).
Ich weiß jetzt nicht, was Du meinst. Wie gesagt, es ist kein Pfad
vorhanden, entweder neu setzen, oder alles mit voller Pfadangabe. Ein
Bildschirm ist auch nicht zugeordnet, daher alles umlenken, und sei es
/dev/null, dann weiß man wenigstens, daß es im Orkus soll. Und
bedenke, daß ip-up als root aufgerufen wird. Wenn Du irgendwelche
Konfigfiles in Deiner Homedirektory meinst, so können die nicht
gefunden werden. Notfalls mußt Du mit su, nein mit /bin/su, Wieder zum
User werden. Als root braucht man dazu kein Passwort.
Wenn dann ist aber meist /bin/su - richtig, Also mit -, den dann hat
man eine Loginshell. (Und damit auch wieder ein richtig gesetzten
Pfad.)
Dann noch eine weitere Kleinigkeit: Wie schaff ichs, das jobs
(skripte von mir eben) auch über ip-up hinweg noch aktiv sind? ip-up
wartet brav bis alle befehle von ip-up.local ausgeführt werden, ich
will aber, dass die jobs weiter erhalten (bsp: ein skript, das alle
10 min. ein ping sendet, um die nach 15min. idle time, die von
t-online vorgenommene Trennung verhindert).
Verstehe ich nicht? Wenn Du in einem Skript folgendes stehen hast:
kript1
skript2
programm
o wird zuerst skript1 ausgeführt und erst bei Beendigung dieses
skript2. Wenn das denn beendet ist, wird programm ausgeführt usw.
Wenn Du allerdings folgendes hast:
kript1&
skript2&
programm&
dann allerdings werden die Skripte und Programme im Hintergrund
geschickt und quasi gleichzeitig ausgeführt. Wenn Du das haben
solltest, dann laß doch einfach die & weg und gut ist. Oder benutze
nohup. Siehe man nohup, oder gleich vi /usr/bin/nohup, ist nämlich ein
Skript.
Disown hab ich da gefunden, weiss aber nicht, wie ich das in mein
skript einbauen soll (vor oder nach dem eigtl. jobaufruf)?
?
Danke fürs Lesen, hoffe das ist einigermaßen verständlich. Freu mich
über jeden Hinweis....
Liegts vielleicht an den Rechten (aber ip-up läuft ja unter root..)
oder an den Pfaden??
An den Pfaden auf jeden Fall. Rechte nicht, denn root darf alles, aber
wenn eigene Konfigfiles genommen werden, werden natürlich die von root
genommen. Und auch keine Ausgabe, da keinem Bildschirm zugeordnet.
Bernd
--
Welches Buch ist zu empfehlen? Schon mal bei SuSE vorbeigesehen?
http://www.suse.de/de/produkte/buecher/index.html
oder die Empfehlungen der SuSE-Entwickler auf dem eigenen Rechner?
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