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Re: Privates LAN mit Gateway ins Internet
  • From: mailings-suse@xxxxxx (Marcus Maul)
  • Date: Thu Jun 01 22:25:10 2000
  • Message-id: <20000602002510.A1551@xxxxxxxxxxxxxxxxx>



On Thu, Jun 01, 2000 at 04:53:30PM +0200, Andreas Bock wrote:
Stephan Hakuli wrote:

In der aktuelle Computer-Bild ääehem PC-Magazin (na ist fast kein
Unterschied mehr) (ab Montag im Laden) ist ein Test der ISPs drin. Es
sind da zwei dabei, bei denen es prinzipiell verboten ist, ein LAN
dahinterzuhängen. Bei Providern bei denen es nicht explizit verboten
ist, ist es also erlaubt.

Es ist zwar möglich, rauszubekommen, ob die Datenpakete vom gleichen
Rechner stammen, oder nur für andre Rechner weitergeleitet werden,
aber der Aufwand ist relativ hoch. Das wird imho kein ISP machen bei
vielleicht 0.1% der Nutzer die sowas technisch machen (können).
SOlange es also keiner merkt, dürfte dir auch nix passieren. Schau
dir die AGBs aber noch mal etwas genauer an, was ein Vertragsbruch
zur Folge haben kann.

Am besten suchst du einen ISP, bei dem das nicht explizit verboten
ist und du bist die Probleme los.

Moment ein Mal.

Wenn hier mehrere Leute privat oder geschäftlich an mehreren
Rechnern surfen, kann kein Mensch etwas dagegen haben.
Denn, es ist ja auch erlaubt mehrere Browser zu öffnen, und somit
sich auch mehrer Seiten aufzurufen.

Somit können auch mehrere Browser auf einem Rechnern laufen,
die dann alle exportiert werden. Somit laufen auf 10 Rechnern 10
Browser, die aber alle von einem Rechner stammen (VNC ist da ein
Paradebeispiel) somit kann Dir da keiner was, wenn der ISP das
richtig eng sieht.

Das Problem ist, das manche Router sich an Paketen aus dem lokalen
(privaten) Lan verschlucken. Somit entstehen dort einige Probleme.
Das meint der ISP. Dann ist er auch im Recht, denn Du schädigst Ihn
indirekt.

Wenn Du aber ein funktionierendes Masquerading laufen hast, ist das
schnuppe.

Weiterer Punkt, der den ISP nicht zu stören hat, weil es Ihn nichts
angeht, und er kein Recht hat mich zu bestrafen:
- Der Rechner darf ja intern an einem LAN hängen, und somit können
auch falsche Packete über ihn ins Internet gelangen.
So nun Beweis mal, das ich "schwarz gesurft" habe.

Zudem bezahle ich dafür, und ich darf in vollem Maße das Angebot
ausschöpfen.
Soll heißen, ich kann Tag und Nacht meine Bandbreite ausnutzen und
der ISP kann ebenfalls nichts dagegen haben.

Also wo ist denn da das Problem?
Oder habe ich hier einige Urteile übersehen?


--
M.f.G. Marcus

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