Mailinglist Archive: opensuse-de (4451 mails)

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Re: Andere Distributionen
  • From: corsepiu@xxxxxxxxxxxxxx (Ralf Corsepius)
  • Date: Sat Apr 29 13:02:26 2000
  • Message-id: <390ADD62.69F20621@xxxxxxxxxxxxxx>



Marco Dieckhoff wrote:

----- Original Message -----
From: "Michael Hasenstein" <mha@xxxxxxx>
Sent: Saturday, April 29, 2000 3:38 AM

On 28 Apr 2000, Jens-Eike Jesau wrote:

....

Also, feedback ist *kein* link auf /dev/null,
soviel steht fest.

Richtig.

Dass etwas mehr Offenheit/Transparenz seitens SuSE toll waere,
predige ich schon ewig.. sowas in dem Sinne
" das ist Bloedsinn, was Du vorschlaegst " oder
"leiten wir weiter " " will der Entwickler bestimmt nicht"
" das haben wir schon immer so gemacht.."
ACK.


Siehe meinen Hinweis auf das Ausmass der Mailflut mittlerweile.
Das ist nicht das Problem der SuSE-Kunden, sondern SuSEs (Die
Kassenschlange im Supermarkt hat auch der Marktleiter und nicht der
Kunde zu verantworten.).

Tatsache ist, dass es offensichtlich Kunden gibt, die mit dem Vorgehen
von SuSE nicht zufrieden sind -- Es liegt an SuSE darauf zu reagieren
oder auch nicht. Allein die Tatsache, dass derartige Threads hier immer
wieder auftauchen, würde mir zu denken geben.

Ich weiss nicht, ob's das schon gibt, aber vielleicht hilft ein
Auto-Responder mit der Message "Vielen Dank für Ihren Vorschlag, wir
werden ihn auswerten und an die entsprechenden Stellen weiterleiten".
Genau das tut SuSE auch.

Doch das aus meiner Sicht eigentlich Ärgerliche ist, dass SuSE sonst
kaum zu reagieren scheint.
Auf schwerwiegende Fehler wird nach meiner persönlichen Beobachtung nur
langen Verzögerungen (2-4 Wochen) mit Updates reagiert, offensichtliche
kleinere, mitunter aber recht effektvolle Fehler werden scheinbar gar
nicht bereinigt und auf Diskussionen läßt man sich auf Feedback schon
gar nicht ein.
Dass Installationsfragen auf Feedback nicht beantwortet werden, versteht
sich dabei aus meiner Sicht von selbst.

Andererseits muss die Frage erlaubt sein, warum das Mailaufkommen auf
Feedback so hoch ist -- Hier sollte SuSE Ursachenforschung betreiben.
Soweit es mich betrifft, heisst eine wichtige Teillösung Vermeidung von
Fehlern im Vorfeld eines Releases -- und sollte dass nicht möglich sein,
täte SuSE gut daran, seine Updatestrategie zu verändern.
Eine andere Ursache ist sicherlich das offensive Marketing und der
generelle Linux-Hype - Stimmt es dann mit der DAU-Sicherheit nicht, wird
SuSE in Beschwerden ertrinken. Sollte das die Ursache für die Mailflut
sein, hat SuSE ein wirklich ernstes Problem.

Ralf

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