Mailinglist Archive: opensuse-de (4451 mails)

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Re: Andere Distributionen
  • From: colnx@xxxxxx (Christian Oswald)
  • Date: Fri Apr 28 21:00:03 2000
  • Message-id: <Pine.LNX.4.10.10004282235220.804-100000@xxxxxxxxx>



On Fri, 28 Apr 2000, Michael Hasenstein wrote:

On Fri, 28 Apr 2000, Steffen Dettmer wrote:

Was "profi" Support sein soll, ist mir erstmal ein Rästel; klingt
vielleicht ein bißchen nach
"zwar-teuer-aber-auch-nix-besonderes", aber egal. Marketing war
nie meine Stärke ;)

Ich hab's doch nun eindeutig in "'" gesetzt gehabt. Wusste ja nicht, dass
hier lauter haar spalter mithoeren, die nur nach angriffspunkten
suchen. Das ist per definitionem bei einer menschl. sprache sehr leicht
und leider nicht auszuschliessen, bzw. der versuch, solche Leute im voraus
abzuwuergen fuehrte zum sogenannten Amts-Deutsch und, noch besser, zum
Juristen-Deutsch. Dort versuchen sie sich in eindeutigen
formulierungen. Ich lerne das jetzt aber nicht extra fuer diese Liste.

Mein Gott, wie man sich über so was aufregen kann!

Ganz richtig toll fände ich es, würde SuSE 'ne Art suse-dev Liste
machen, die diskutiert, wie man was implementiert (z.B. eben
/etc/rc.d/route usw. usf.).

Mach bei LSB mit, da wird der Standard vorbereitet. Wir werden garantiert
die ersten sein, die das in der distri umsetzen, da wo SuSE abweicht
davon.

Vielleicht will er ja auch für SEINE Dirstribution etwas machen. IMHO wäre
es wirklich nicht schlecht, wenn die Benutzer mitreden könnten, wie
bestimmte einzelne Sachen realisiert werden. Dann wäre die Distribution
in einigen Punkten vielleicht anwenderfreundlicher. (Ich habe NICHT
gesagt, dass sie nicht anwenderfreundlich ist.)

IIRC habe ich mich mal bei feedback danach erkundigt, aber keine
Antwort erhalten. Überhaupt kann ich mich nur an eine Antwort
erinnern, die ich erhielt.

Wieviel DM/Jahr willst du denn haben dafuer, dass du full-time
feedback@xxxxxxx bearbeitest? SuSE stellt ein! Mach' dich allerdings auf
ein gewaltiges mail-aufkommen gefasst - 24x7, also auch an Sonn- und
Feiertagen. Was erwartest du?

Das, was man warscheinlich von jedem Unternehmen erwartet, wenn man als
Benutzer Vorschläge zur Verbesserung eines Produkts macht: Zumindest eine
Antwort, dass der Vorschlag eine zuständige Person erreicht hat.


Ich bin der Meinung, da ist *Potential* da draußen; das könnte
man bestimmt besser nutzen...

Klar, wir stellen noch 10 Leute ein, fuer ~70TDM/Jahr pro Person
(Arbeitgeberkosten, also hoeher als Gehalt, muessen ja keine kernel hacker
sein, ist also billiger; oder wuerdest du gerne von den Experten selbst
jedesmal eine Antwort haben?). Finanziert wird alles ueber unsere Bank
(der Strom kommt ja auch aus der Steckdose, wer braucht Kernkraft?), und
alle werden gluecklich.

oder
zahle an unsere prof. services ('Incidents' kaufen).

Und dann darf ich Patchvorschläge machen, und bekomme eine
Antwort? ;)

(Vielleicht läuft bei feedback ein Robot, der nicht prof.
services Kunden gleich aussortiert. Später bekommt man einige
Patches nur noch als prof. services Kunde.)

Jedenfalls sind das alles Punkte, die IMHO den Sinn einer
"feedback" Addresse ausmachen.

Feedback hat definitiv NICHT den Sinn, dir individuellen support zu
geben. Feedback wird gesammelt, und fuer heufige probleme wird ein update
gemacht.

Das hat er auch gar nicht gesagt. Aber wenn eine Distribution nicht
einmal eine Antwort auf Verbesserungsvorschläge gibt, dann kann man sie ja
wohl gleich auf den Müll werfen. Über den Sinn einer Feedbackadresse
stimme ich Steffen völlig zu.

Für meinen Teil brauche ich mir keine Distribution kaufen, die solch
arrogante Spacken als Mitarbeiter hat. Als zahlender KUNDE habe ich ja
auch wohl ein Anrecht darauf entsprechende Behandlung zu bekommen!

Viele Grüße

Chris

PS: Eine Frage zum AX25-Protokoll bei meiner SuSE 6.1 konnte mir damals
der Installationssupport nicht beantworten. Nach der vorhandenen
Dokumentation ist eine Verwendung dieses Protokolls mit der
Zusammenstellung der 6.1 aber gar nicht richtig möglich!

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