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Re: Andere Distributionen
  • From: ml@xxxxxxxxxxxxxx (Thomas Bendler)
  • Date: Wed Apr 26 17:49:23 2000
  • Message-id: <20000426194923.A2534@xxxxxxxxxxxxxx>



On Mit, 26 Apr 2000, Michael Hasenstein wrote:
[...]
SuSE ist die beste Server-Distri. Keien Ahnung bei Desktop, da ist es
eigtl eher egal, da geht's hoechstens um die Zahl der gelieferten packages
und um die Qualitaet der default-Einstellungen (so dass man nichts mehr
anfassen muss), als um wirkliche features.

Sorry, kleiner Einwand, auf Server Systemen würde ich Debian bevorzugen
bzw. ich bevorzuge es. Gerade was die Paketvielfalt und die
Vorkonfiguration anbetrifft ist Debian ungeschlagen. Hinzu kommt noch
dpkg bzw. apt. Das schlägt rpm um längen (in punkto Stabilität).

SuSE hat als einzige distri die Kombination LVM+Journ. Reiserfs. Wozu
journaling gut ist, ist eh klar, und in Kombination mit LVM kann man
bestehende partitionen waehrend der laufzeit um weiteren Plattenplatz
erweitern. Nur LVM erlaubt es, bestehende Partitionen zu vergroessern, und
nur reiserfs erlaubt es, diesen neuen Platz ohne neurformatierung zu
nutzen. Ein sehr wesentliches sever-feature, dass die alten Unixe schon
lange hatten. Benutzen wir auf unseren internen 200+GB servern, seeehr
empfehlenswert, kann ich nur sagen!

Wenns nicht dabei ist bastel ich's mir halt selbstätig. Nichtsdesto
trotz würde ich auf Server Systemen keine Alpha, Beta oder änliche
Komponenten einsetzen. Auf meinen Servern läuft meistens noch 2.0.x
Kernels, auch wenn diese das ein oder andere Feature nicht bieten.

Zum kernel: Oracle (bin in redwood city bei denen) hat mir eine Liste mit
geaenderten kernel-parametern gegeben, damit wir ihnen sagben, ob das
unerwuenschte nebenwirkungen hat, und 2. als hinweis darauf, was Oracle
datenbanken fuer einstellungen brauchen. Nebenwirkungen sind keine, aber
egal, was ich sagen wollte, alle hoeheren settings hatten wir entweder
schon, oder sie waren obsolet bei den neueren kernel-entwicklungen. Auch
haben wir solche sachen wie rawIO schon seit 6.3 drin, und im Gegensatz zu
einer anderen Distribution (auf deren Rechner _ich_ helfen musste, das
einzurichten!!), hat es auch sofort zusammen mit Oracle geklappt. Siehe
auch mal http://www.suse.de/en/support/oracle/features.html
Andere brauchen fuer weniger server features (wie gesagt, mit LVM und
journ. reiserfs sind wir immer noch alleine) eine sogenannte
server-Edition, die natuerlich auch viel teurer ist.

Versuch SAP auf SuSE zu installieren und nichts wird. Natürlich hat jede
Distri ihre Stärken aber keine ist perfekt, auch SuSE nicht. Daher hatte
Dein Vorredner schon recht, es kommt darauf an was man machen will, auch
im Serverbereich.

... may the Tux be with you! =Thomas=


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Thomas Bendler \\:// ml@xxxxxxxxxxxxxx
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