Mailinglist Archive: opensuse-de (4451 mails)

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Re: Re: SuSE 6.4: eine Katastrophe
  • From: mha@xxxxxxx (Michael Hasenstein)
  • Date: Fri Apr 07 19:25:56 2000
  • Message-id: <Pine.LNX.4.21.0004072110550.11417-100000@xxxxxxxxxxxxx>



On Fri, 7 Apr 2000, Joerg Henner wrote:
...
SuSE 6.3, Update auf 6.4-beta1, Update auf 6.4-release:

- Es werden dateien überschrieben in:
/etc/
/sbin/conf.d/
/sbin/init.d/

das ist SEHR SEHR ärgerlich, wenn man an scripten änderungen schon

Von mir ganz persoenlich (wie alles hier, aber jetzt noch mal betont):
ABGELEHNT. Sorry, aber man schreibt halt nicht in scripten rum, ohne das
man weiss, dass rpm halt nur als config-dateien gekennzeichnete Dateien
sichert, executables und scripte usw. aber ueberbuegelt beim update. Das
ist Linux Grundwissen.

Gueltig koennte der complaint #1 sein, ueber /etc, aber wie oft wieder mal
ein posting ohne genaue Angaben, also was soll ich jetzt wohl
tun????

vorgenommen hatte. wäre besser, man backup was bevor man es einfach so
ohne zu fragen überschreibt.

Das passiert bei Konfigurationsdateien ja auch. Ein bug waere es nur, wenn
SuSE vergisst, in einem rpm eine conf. datei auch als solche zu
kennzeichnen. Ansosnten s.o.: das Verhalten von rpm ist Linux Grundwissen,
und hier handelt es sich ja nicht gerade um einen Anfaenger, der sich
beschwert, dem haette ich das natuerlich geduldig erklaert (oder,
wahrscheinlicher, das anderen hier ueberlassen.... faulheit
manchmal...). rpm hat sehr viele Schwaechen, aber es ist nun mal der
Standard, und die Kontrolle ueber dieses Tool, welches, fuer gerade
bei updates seeeehr grosse Schwaechen hat, haben wir nunmal nicht. Moechte
wissen, was passiert, wenn wir einfach eigene Erweiterungen an rpm machen,
auch wenn dan hinterher das updaten besser gehen sollte, die mails sehe
ich jetzt schon vor mir...


mach' mir mal jemand vor. Probiert ruhig mal die Konkurrenz aus.

Die sind auch nicht besser. Das perfekte LINUX hab ich bisher nicht gefunden,
alle haben probleme/fehler, und überall muss man ständig nach updates suchen
oder gar selbst reverse-engeniiering betreiben.

AIX, Solaris, HP-UX,.... sogar das vielen unbekannte Reliant-Unix
(Siemens; gerade hiermit konnte ich mal - zu meiner Siemens-Zeit - die
Admins bei PeopleSoft in Kalifornien extrem beeindrucken, mit dem
komfortabelsten und unproblematischsten Update eines Systems, das die je
gesehen hatten; der admin hatte sich den ganzen Tag freigenommen und nach
2 Stunden automatischer Magic war alles vorbei, ein ziemlich grosses
System) haben eine viel laengere Geschichte als Linux. Es kommt halt
nichts ueber Nacht. Die Haeufigkeit und Schwere der Aenderungen bei Linux
und die hohe Frequenz der Distributions-releases ist immer noch ein
grosses Hindernis beim Unternehmenseinsatz, dort wuenscht man sich max.
alle 2 Jahre ein neues release. Da suchen wir schon schon seit einiger
Zeit an Wegen - und werden sie auch finden ('wir' ist nicht nur SuSE), nur
geschehen solche Planungen fuer viele Jahre nicht in der von den
bisherigen Linux-Nutzern gewohnten extrem kurzen Zeit.


--
Michael Hasenstein
http://www.suse.de/~mha/
Private Pilot (ASEL+aerobatics) since 1998

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