Mailinglist Archive: opensuse-de (5248 mails)

< Previous Next >
Re: Umfrageergebnisse: Bitte um Mailgroessenbegrenzung
  • From: akoenecke@xxxxxxxxxxxx (Andreas Koenecke)
  • Date: Fri Mar 24 13:33:46 2000
  • Message-id: <20000324143346.A30873@xxxxxxxxxxxxxxxxx>



* Freitag, 24. März 2000 um 00:11 (+0100) schrieb Marco Dieckhoff:

* Am Donnerstag, irgendwann am Abend, schrieb Andreas Könecke:

14 Leute sind gerade mal ca. 0,7% der Liste. Damit eine
Mailgrößenbeschränkung zu fordern, halte ich schon fast für eine
Unverfrorenheit... Bis zum Beweis des Gegenteils interpretiere ich das
Umfrageergebnis dahingegend, dass ca. 99,3% der Listenmitglieder keine
Änderung des "Status quo" wünschen, bzw. eine Umfrage zu diesem Thema
sogar für überflüssig halten...

Ja, und warum hast du dich nicht gemeldet und laut geschrien "ICH WILL
WEITERHIN KEINE GRÖSSENBESCHRÄNKUNG" ?, und warum hat das KEIN anderer
getan?

Wie schon geschrieben, IMHO überflüssig: Das Problem tritt so selten
auf, dass die "Nachteile" (s.u.) die Vorteile aufwiegen.

*ICH* sehe die Enthaltungen als quasi Zustimmung an.

Das ist dein "gutes Recht"...

2.) Es sind (glücklicherweise!) keine 500 Mitglieder, die sich zur
Etikette äußern, sondern eher 50.

Da würde ich nicht glücklicherweise sagen, sondern "leider".
Wenn sich mehr Leute so um diese Liste kümmern würden wie das "Team" der
Etikette oder der FAQ könnte das IMHO nicht schaden.

Da habe ich mich wohl missvertändlich ausgedrückt: Ich meinte nicht
die Leute, die sich um die Etikette oder die FAQ kümmern - die haben
natürlich auch meinen Respekt verdient -, sondern die Mitglieder der
Liste, die nur darauf warten, dass so ein armer Newbie die Regeln der
Etikette verletzt, um ihn dann in manchmal/häufig unfreundlicher Weise
zu belehren (und das natürlich über die Liste...)

Natürlich. Doch eine Grössenbeschränkung von 20k einzuhalten, weil es
sinnvoll wäre, ist schön und gut. Aber das hilft nichts gegen
Ausrutscher. (Erinnerst du dich noch an die Mail > 1 MB? Willst du noch
mehr davon?)

Nein, natürlich nicht. Aber ich wollte auch keinen "Primzahlen-" und
"Bill Gates in Wetten-Dass"-Thread, die mich bestimmt mit dem auf die
1MB-Mail folgenden Thread und den immer wiederkehrenden
OT-Zustand-der-Liste-Threads zusammen genommen viel mehr Gebühren
gekostet haben, als das einmalige Herunterladen des
"Firewall-Handbuches".

Also, wenn sich sowieso jeder an die Grössenbeschränkung von 20k hält
(nicht, weil es in irgendeiner Etikette steht, sondern weil es sinnvoll
ist), wieso soll man dann das nicht direkt am Listserver regeln?

Gegenfrage: Wenn es keinen Sinn macht, das root-Filesystem zu formatieren,
wieso verhindert dann mke2fs einen solchen Aufruf nicht? (Windows ist
da "intelligenter"...)
Ich arbeite u.a. deshalb so gerne mit Linux, weil es mir relativ wenig
Beschränkungen auferlegt; ich kann also _selbst_bestimmt arbeiten
(Darauf lege _ich_ viel Wert!). Das Einzige, was mich daran hindert das
root-FS zu formatieren, ist meine _Selbst_disziplin. Sollte ich
trotzdem einmal den übermächigen Drang verspüren, das im laufenden
Betrieb durchzuführen (vielleicht weil mich die letzte Fehlermeldung
so aufgeregt hat ;-)), dann kann ich das tun, und übernehme spätestens
beim nächsten Booten die _Selbst_verantwortung...

Eine Mailgößenbeschränkung ist eine Art Zensur, und die lehne ich
grundsätzlich ab. Gründe für eine Zensur können schwerwiegende,
menschenverachtende "Fälle" sein, niemals aber Bequemlichkeit oder
Gebühren-Pfennige...

Ich habe nicht vor einigen Jahren die "Free Speech"-Kampagne
unterstützt, um jetzt sprachlos danebenzustehen, wenn hier "Zäune
aufgebaut" werden, die nicht nötig sind.

Außerdem: Was kommt als nächstes? Abweisen von Beiträgen, die mit
Outlook geschrieben wurden ;-) ? Oder Beiträge, in denen der
"Vorredner getötet" wurde ;-) ? Oder Beiträge mit einem Quoting-Anteil
größer 50% / 30% / 10%? Oder... (Leser, die "richtig ordentlich" sind,
können die Liste (in Gedanken!) gerne fortsetzen...)

In diesem Zusammnehang möchte ich auch auf die Bestrebungen der
Musikindustrie hinweisen, auf allen deutschen Router mit
Auslandsverbindungen Filtersoftware zu installieren, die den Download
von geschützten mp3-Dateien verhindern/erschweren soll. Software,
deren Prinzip bestimmt auch die BPS interessiert... (Ja, ich weiss:
Alles kein Vergleich mit einer "simplen" Mailgrößenbeschränkung,
aber: Wehret den Anfängen!)

BTW: Was hindert die 14 Mailbeschränkungs-Befürworter daran, sich ein
eigenes Mailbeschränkung-System aufzubauen? Mit Linux und seine
Möglichkeiten doch nur ein technisches Problem. Warum immer gleich
nach "Mama SuSE" schreien?

Ich möchte an dieser Stelle einmal für mehr Toleranz in der Liste
plädieren, statt immer nur nach mehr Ordnung (der Anderen, natürlich!)
zu rufen...

Sorry, wenn das bei dir so angekommen ist, ich halte mich für relativ
tolerant (bis zu dem Punkt, wo "mein" Fass voll ist),

Ich meinte damit auch nicht dich persönlich.

Gruß

Andreas


--
Andreas Könecke "Andreas Koenecke <akoenecke@xxxxxxxxxxxx>"

PGP-ID/Fingerprint: BD7C2E59/3E 11 E5 29 0C A8 2F 49 40 6C 2D 5F 12 9D E1 E3
PGP-Key on request
--

---------------------------------------------------------------------
To unsubscribe, e-mail: suse-linux-unsubscribe@xxxxxxxx
For additional commands, e-mail: suse-linux-help@xxxxxxxx


< Previous Next >
References