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Re: sticky bit bei shell script
- From: B.Brodesser@xxxxxxxxxxxxxx (Bernd Brodesser)
- Date: Tue Nov 02 03:35:10 1999
- Message-id: <19991102043510.C1379@xxxxxxxxxxxxxx>
* Janning Vygen schrieb am 02.Nov.1999:
hat aber nicht geklappt. wie ich jetzt nach langem suchen herausgefunden
habe, weil anscheinend das sticky bit nur bei binaries funktioniert!?
Du meinst das SUID Bit. Das sticky bit ist etwas anderes. Bei Linux
hat das sticky bit nur bei Verzeichnisse einen Sinn und verhindert,
das jemand ohne Schreibrechte auf eine Datei diese löschen kann.
stimmt das?
Ja, das stimmt. Wenn Du das SUID oder auch SGID Bit meinst.
und wenn ja wieso und
Weil das Skript lediglich von der bash interpretiert wird. Wenn,
müßtest Du der bash das SUID Bit mitgeben. Das nützt Dir aber auch nur
dann etwas, wenn Du die bash umstricken würdest. Sprich in ihren
Quellen ruwühlst.
wie löse ich trotzdem mein problem?
Verwende sudo. Siehe man sudo; man sudoers und man visudo
In Deinem speziellen Fall reicht es aber Dein Skript in /etc/ppp/ip-up
zu setzen, da diese Datei automatisch nach jedem Verbindungsaufbau mit
root-Rechten aufgerufen wird. Siehe hierzu man pppd. Dort wird
beschrieben mit welchen Argumenten /etc/ppp/ip-up aufgerufen wird.
Wenn Du das ip-up von SuSE benutzen willst, so achte darauf in welchen
Zweig der case-Abfrage Du Deine Zeilen schreibst. Da man meist aber
entweder ein Modem oder ein ISDN Anschluß hat und das nicht ständig
wechselt würde ich das ip-up neu stricken.
Bernd
--
Hast Du bei Problemen schon in der SuSE-Support-Datenbank (SDB) nachgesehen?
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