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Re: Linuxpartition umcopieren auf eine größere !
- From: akoenecke@xxxxxxxxxxxx (Andreas Koenecke)
- Date: Tue Oct 12 23:09:42 1999
- Message-id: <19991013010942.A2414@xxxxxxxxxxxxxxxxx>
On Die, Okt 12, 1999 at 05:59:33 +0200, Erhard Schwenk wrote:
On 12-Oct-99 Andreas Koenecke wrote:
(Hm, warum kann damit eigentlich nicht die 2 GB-Dateigrenze überwunden
werden?)
Weil die libc-Funktionen zum Zugriff auf Files, insbesondere z.B. seek(),
einen
signed 32-Bit-Wert als Parameter für die Position im File erwarten. Und diese
Position wird von allen Programmen in Bytes erwartet.
So gehts also nicht.
Der richtige Ansatz wäre, den Datentyp der entsprechenden Funktion
heraufzusetzen bzw. eine neue libc-Funktion zur Verfügung zu stellen (evtl.
durch überladen), die dann 64-Bit oder besser noch breitere (128, 256 Bit)
Werte verarbeiten kann. Erst wenn die da ist, kann man auch die Filesysteme
entsprechend umbauen. Wobei allerdings ältere Programme nicht kompatibel mit
diesen großen files wären (wohl aber mit kleineren).
Dann ist die 2 GB-Dateigrenze gar keine Beschränkung des
ext2-Dateisystems, sondern der libc-Funktionen!? Was nützt dann ein
neues, anderes Dateisystem? (Mal von Journaling abgesehen...)
Gruß
Andreas
--
Andreas Könecke "Andreas Koenecke <akoenecke@xxxxxxxxxxxx>"
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