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Re: Fernsteuerung per Mail
  • From: stefan.gofferje@xxxxxxxxxxx (Stefan Gofferje)
  • Date: Thu Sep 30 11:16:07 1999
  • Message-id: <Pine.LNX.4.10.9909301306260.14979-100000@xxxxxxxxxxxxxxx>



On 30 Sep 1999, Eilert Brinkmann wrote:

"Jan Trippler" <Jan@xxxxxxxxxxxxxxx> wrote:
Dieses kleine Programm erzeugt bei jedem Aufruf eine sogenannte
Pseudozufallszahl. Diese Zufallszahl kann als Sequenznummer dienen,
da bei jedem Aufruf eine neue Zufallszahl erzeugt wird. Der Wert
[...]

Was ist GPG? ;-) Die Synchronisation ist doch mit der ersten
verlorengegangenen Mail hin, oder? Wie soll sowas denn
gehandelt werden?

Vielleicht durch Verwendung einer einfachen laufenden Nummer
(natürlich signiert) anstelle der Zufallszahl, wobei nicht genau die
nächsthöre Nummer erwartet wird, sondern nur eine, die größer als die
zuletzt verwendete ist. Die Nummer wäre zwar leichter zu erraten, aber
das ist ohne den Signierschlüssel nutzlos. Etwas besser ist dann ein
TAN-Verfahren mit Zufallszahlen, das auch eine nicht unmittelbar
folgende TAN akzeptiert (und dann bei Bedarf alle übersprungenen für
ungültig erklärt), ist denkbar.

Dieses Verfahren würde auch noch Kommandos annehmen, wenn
zwischendurch eine Mail (d.h. eine Nummer) verlorengegangen ist. Damit
wird allerdings nicht sichergestellt, daß jedes losgeschickte Kommando
auch tatsächlich angekommen ist - wer darauf Wert legt, muß sich noch
etwas mehr einfallen lassen.

Eilert

Hallo zusammen!

ich verfolge diesen Thread mit stetig wachsendem Interesse. Mittlerweile
stellt sich mir aber die Frage, _was_ hier eigentlich ferngesteuert werden
soll? Geht es hier um Silos für Intercontinentalraketen oder doch nur um
die heimische Kaffeemaschine oder das Licht oder so? Ich meine, man kann
es auch übertreiben, mit der "Sicherheit"... Und noch eine Frage stellt
sich mir zum Thema Fernsteuerung per EMail. Die EMail-Laufzeiten sind ja
nun eher schlecht vorhersagbar, es sei denn, man hat einen Mailserver, der
die Mails direkt an den heimischen schickt, per Standleitung, versteht
sich. Aber - macht es Sinn, eine Fernsteuerungsemail "Kaffeemaschine an!"
über die übliche Serverroute zu schicken, an den heimischen Rechner, der
vielleicht sogar jede Stunde pollt? Ich weiß nicht... Ich persönlich habe
mir vor Jahren aus einer Telefonelektronik, einem GM8870 DTMF-Decoder und
ein wenig Drumherum ein telefongesteuertes Schaltinterface gestrickt, was
immer noch (mittelerweile an einem TA) bei mir seinen Dienst verrichtet.
Und - zum Thema Sicherheit - ohne PIN-Code oder so, denn wenn einer
meint, er müßte bei mir das Licht einschalten, dann soll er das ruhig tun.

Viele Grüße!
Stefan

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