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Re: Einführung Linux als Frontend gescheitert
  • From: eike.bernhardt@xxxxxx (Eike Bernhardt)
  • Date: Wed Sep 08 10:45:12 1999
  • Message-id: <19990908124512.D30915@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>



Moin!

On Tue Sep 07 23:33:17 1999 MEST Ekkard Gerlach wrote:

Ekkard Gerlach (ich) wrote:

Hallo,

...
... Einige Funktionalitäten sind auch unter Linux nicht
stabil oder nur schwer realisierbar.


Damit war
-das faxen gemeint.

Da hab ich nicht viel Ahnung von, ich hab nur irgendwann mal
Hylafax ausprobiert, festgestellt, das es mir auch ein wenig zu
undurchsichtig war und hab dann ein wenig mit mgetty+sendfax
rumgespielt, was relativ schnell lief - wie hier auf der Liste
auch schon jemand meinte.

-StarOffice (5.0) gemeint. Stürzt schon bei den wenigen Versuchen
der Benutzer (und mir) ab: beim Dateiöffnen, beim Taskwechsel
von einem anderen virtuellen Bildschirm (KDE): der SO-Rahmen bleibt
stehen, das Dokument wird "ausgeschnitten" und sichtbar ist der
Desktop. das SO-Windown lässt sich dann mit der Hardcopy des Desktop
in der Mitte verschieben. Meine Erfahrung stürzt SO gerne ab, wenn
zu schnell geklickt wird. (is mir halt peinlich die Benutzer zu bitte
möglich langsam zu klicken und das beim 266er PII ... shit)

Erstmal: SO5.1 nehmen, das ist sehr viel stabiler geworden (bei
mir zumindest). Und ansonsten - StarOffice braucht ne ganze
Menge Speicher, vor allem in Verbindung mit KDE.

-Susefax gemeint. Die Buttons Senden, Polle und Abbrechen sind
auf einem 800x600er nicht sichtbar (auch nicht mit fvwm2!! die
...

1024er Auflösung nehmen?

- das Faxen allgemein gemeint. Es muss über den ps-Umweg gefaxt
werden. Umständlich. Natürlich kann mit Skripten nachgeholfen werden,
aber bin ich Skript-Programmierer ? Ich denke in einem Jahr können
das alle Linux-Distributionen auch ohne mich ...

Ääh - wo ist das umständlich? IIRC kann man sich sogar eine
Druckerqueue einrichten, die dann automatisch "weggefaxt" wird,
und das klappt dann sowohl von Windows wie auch von Linux aus.

Und unter Linux "sprechen" sowieso fast alle Programme
(inklusive StarOffice) Postscript - also auch kein großes
Problem. StarOffice kann auch mit mehreren Druckern umgehen -
noch ein Problem weniger, es muß nur der Drucker gewechselt
werden, wie unter Windows auch.

- der NEtscape gemeint. Dazu brauche ich wohl nicht viel zu sagen.
Es ist bekannt dass der (4.51) gelegentlich nicht mehr will.

Denn nimm die 4.61, die ist zumindest ein wenig stabiler.

...
3. Start der Applikationen. Der Start von StarOffice
ist sehr langsam ...Bei SuseFax das gleiche.

Dazu habe ich verschwiegen: das lässt ich einfach und
benutzerfreundlich lösen: Ausführen des Applikations-
Startskriptes:

...

Beim ersten Start ist StarOffice recht langsam, das ist wahr, da
werden ja auch ne Menge Libraries geladen usw. Aber bei
einigermaßen ordentlich ausgestatteten Rechner ist So beim
zweiten Start - nachdem es mal beendet wurde - ziemlich schnell
wieder da.

Und SuSE-Fax ist Java, IIRC, das ist halt auch nicht das
schnellste, und vor allem ist das Programm recht groß.

Ich bin nicht entmutig, sondern werde sicherlich in einem Jahr
einen zweiten Anlauf wagen. Wichtig ist für mich: wer Linux
als Arbeitsrechner dem 0815-Büro-Benutzer als Alternative zu M$
preis wird (derzeit noch ) Schiffbruch erleiden.

Würd ich so nicht sagen, wenn der Rechner so eingerichtet ist,
das er direkt ins X startet (also zum (X|K|G)DM Login) und
danach KDE gestartet wird, ist das System nicht soo verschieden
von Windows. Inzwischen gibt es auch genug Programme, die man
(denk ich mir mal so) im Büroalltag braucht, sei es StarOffice,
Applix, WordPerfect, LyX <g>

Wenn sich die Leute, die an die Linux-Rechner sollen, ein wenig
umstellen _wollen_, dann dürfte das ganze nicht so das riesen
Ding sein, ein Büro auf Linux umzustellen, auch wenn da keine
Linux-Götter an den Rechnern sitzen.

Tschau, Eike

--
\\|// LINUX wird nie zum meistinstallierten System - so
(@ @) oft wie man Win95 neu installieren darf!
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<eike.bernhardt@xxxxxx> http://privat.schlund.de/eike-bernhardt/

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