Mailinglist Archive: opensuse-de (4390 mails)

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Re: reset
  • From: dhebenstreit@xxxxxxx (Dirk Hebenstreit)
  • Date: Sun Aug 01 12:51:42 1999
  • Message-id: <37A442DE.A3947E52@xxxxxxx>



Uwe Toenies wrote:

Am Sat, 31 Jul 1999 schrieb Bernd Brodesser:

mach doch einfach mal e2fsck /dev/hda5, oder wie immer Deine Partition
heißt. Bei mir erscheint da:
e2fsck 1.14, 9-Jan-1999 for EXT2 FS 0.5b, 95/08/09
/dev/hda5 is mounted.

Hallo Bernd,

Linux ist doch ein sch... System. Was bei Windows zu den leichtesten
Fingeruebungen gehoert, artet unter Linux zur absoluten Schwerarbeit aus:
ich will endlich, dass die Kiste mal gruendlichst abschmiert !!!! ;-)
Denn ich will endlich wissen, ob ich da gestern Mist gemailt habe. Dazu bin
ich bereit, meinen Oracle-Uebungsserver zu riskieren. Aber was ich auch
mache, selbst ein dezentes Betaetigen des Netzschalters waerend des
Kernel-Backens und gleichzeitigem Hochlaufen des X-Servers; es sollten
schoen viele Dateien geoeffnet sein; bringt nur ein genauso dezentes
checked force. (war etwa der 10. Versuch)

Hast Du, oder jemand anderes, 'ne Idee, wie ich dieser sch... System
_wirklich gruendlich_ abschiessen kann, so dasss ein haendiges mounten und
checken noetig wird ?

Hintergrund dieser Brutalaktion ist, dass ich vermute, dass das Verfahren
nach Absturz doch anders ist, als das mit e2fsck, ueber das hier z.Z.
diskutiert wird.

Ts, ts, ts... was des einen Freud ist des anderen Leid ;-)

Ja, es ist schwer, ein LINUX so anzutöten, daß ein manueller fsck
notwendig wird, aber nach Murphy passiert es genau dann, wenn Du auf
einem Produktivsystem gerade wichtige Daten noch nicht gesichert hast
(kann ich übrigends bestätigen :-) ) Also vergiß den Übungsserver und
mache es _einmal_ im Produktivsystem ;-)

Du wirst aber keine allzugroßen Unterschiede entdecken, denn das fsck
repariert auch im manuellen Mode sehr gewissenhaft und ich habe in
meinen jetzt fünf UNIX-Jahren noch kein System erlebt, daß sich nicht
wieder reparieren ließ (na ja, fast keins: vor ein paar Wochen hat es
uns ein Veritas-Dateisystem geschrottet und da wir keine Lust/Zeit
hatten, uns mit den Parametern von fsdb, dem "Low_Level"-Reparatur-Tool,
zu beschäftigen, haben wir das Restore vom Band vorgezogen.

Ich habe allerdings schon mal von Admins gehört (:-) ), die sich mit dem
fsck von Inode zu Inode gehangelt haben, diverse Superblockkopien
kopiert und danach auch noch mit einem dd/Hex-Editor auf die
Plattenstruktur losgegangen sind. Ob allerdings der zeitliche Aufwand
dem eines Restore in vernünftigem Maße gegenüber steht, wage ich zu
bezweifeln.

Also freue Dich an Deinem stabilen OS, so lange es geht. Es erwischt
Dich bestimmt auch noch mal ;-)

Gruß
hebi


--
Dirk Hebenstreit Büro-Informationstechnik Tel.: 0170 2461522
Eschenweg 3 033200 85997
14558 Bergholz-Rehbrücke FAX : 033200 85999
dhebenstreit@xxxxxxx


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