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Re: Linux in Unternehmen
  • From: mat_brockmeier@xxxxxxx (W. M@ Brockmeier)
  • Date: Fri Jun 11 08:32:21 1999
  • Message-id: <3760C995.1DDBFD55@xxxxxxx>



Hallo aber auch.

Peter Kuechler schrieb:

On Tue, 8 Jun 1999, Marten Feldtmann wrote:

[...]
Weiterhin wird selbst bei der Administration gespart. Gerade durch
die Benutzung von Windows verstehen viele Leute schon prinzipiell
nicht mehr, wo der Unterschied zwischen meinem Rechner zu Hause
(der ja nun oftmals so gut funktioniert) und einem Rechner in einer
Firma ist (der anscheinend oftmals nicht funktioniert) und nun
beginnt das Problem: man kennt sich selber mit Windows aus und
das Installieren/Umkonfigurieren von Software beginnt ...


Genau davon leben eben viele freie Admins von der
Selbstueberschaetzung derer die Entscheiden.
Grade in kleinen Betrieben ist es mir bei der Serveranschaffung oft
vorgekommen, dass der Kunde meinte "Das kann ich ja dann machen, wenn
sich was am Server fehlt." HA HA HA

Und diese Einstellung wird auch im obigen Posting dokumentiert: fuer
Linux braucht man einen "Profi" - unter NT geht das ohne einen
Profi. Auch das Betreiben von NT sollte einen Profi voraussetzen.

Interessanterweise passiert das aber nur bei "Depperloberflaechen"
(GUI). Bei Novellservern ist trotz dummer Werbesprueche (IntranetWare
SB) noch nicht vorgekommen.

Ich glaube eher, daß gerade im Moment ein Stadium erreicht wird, wo es
darauf ankommt, was man mit dem System machen will. Für die reine, normale
Büroanwendung wird man bald keinen "Profi" mehr brauchen.

Das glaube ich kaum. Denn:
Die groesste Fehlerquelle ist der Anwender.
Die Software wird nicht besser, im Gegenteil, Bugfixes z.B. im
MS-Bereich liefen meistens nach dem Motto Zwei fuer Eins (2 neue Bugs
gegen einen Alten).
Ausserdem in den meisten Bueros laufen eben nicht nur
Standardanwendungen und die Administration der Branchensoftware setzt
sowohl Serversietig als auch auf der Anwenderseite eine Profi voraus.

Was den Betrieb als Server betrifft, so wird man sicher immer einen "Profi"
brauchen, allerdings gilt das auch WinNT oder andere Betriebssysteme.
Das liegt in der Natur der Sache.
Uptimes vom 300 Tagen sind nicht selten, wenn der Server gut
eingerichtet wurde. Zumindestens bei solchen Servern an die der
normale Anwender keine Hand anlegt. Das ist zumindestens meine
Erfahrung in den letzten
Jahren. Gut dazu muss ich sagen es waren Novell-Server keine eNTen.

Wie dem auch sei ein schoenes Wochenende
m@


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