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Re: Linux in Unternehmen
- From: dhebenstreit@xxxxxxx (Dirk Hebenstreit)
- Date: Thu Jun 10 10:54:52 1999
- Message-id: <375F997C.4F148492@xxxxxxx>
"T.Schrammen" wrote:
Florian Gross wrote:
Hallo,
Erhard Schwenk wrote:
Es ist aberwitzig, das jetzt mitzuverfolgen ;-)
die Hamburger Schulbehörde hat weitestgehend für die Schulen
entschieden (schon vor zwei Jahren glaube ich) dass die Schulen
ihre Computerräume mit einem Linux-Server auszustatten haben,
obwohl die meisten PC-Betreuer an Grund-, Haupt- und Realschulen
maximal mit Windows gearbeitet haben. Das war auch der Grund, warum
sich ein unabhängiges Adminforum gebildet hat, das den Umstieg auf
Linux verweigern wollte, und sich durchgesetzt hat.
Klar. Alles neue wird - besonders in diesen Kreisen - grundsätzlich
erstmal bekämpft. Im Namen der Innovation und des Fortschritts, wenn
es sein muß :-(.
Ich glaube, daß Du da mehrere Sachen übersiehst:
1.) Wieviel gibt es wohl, die _ohne_ Vorahnung möglichst innerhalb von
maximal einer Woche einen Linux- Server aufzusetzen, ohne daß dann
auch nur eine Unterrichtsstunde ausfällt?
2.) Die Admins müßten sich in ihrer Freizeit mit Linux anfreunden
(mein Vater ist Hauptschul- Lehrer und ich weiß, wieviel der hat,
viel ist es nicht!), denn bis da mal ein Kurs für sie angeboten
wird, sind die CD's verschimmelt!
Und andere Kurse müssen sie aus eigener Tasche bezahlen... mal
abgesehen davon, daß sie auch nur nach hartem Kampf, wenn
überhaupt, für einen Kurs freigestellt werden, den sie in
Eigeninitiative besuchen.
hi,
kurze anmerkung am rande...
da es einige hier in der liste gibt die eh schon eine menge von ihrer
freizeit mit linux verbringen, wie wäres es dann diese "noch sinnvoller "
zu nutzen und den schulen eine installation von linux (client,server)
anzubieten ? und ggf. die lehrer in dieses OS einzuweisen ? zumindest
soweit, das die lehrer dann ihren weg selber finden können ?
wäre dies nicht eine idee ? so könnte man dann linux noch wieter verbreiten
bzw. die begeisterung für ein nicht windows os erhöhen. IMHO
wie ist eure meinung ?
Wäre ich dabei! Problem ist nur: wie kommen die Schulen an die "Freaks"?
Interessant wäre eine Liste mit Ansprechpartnern, bei denen man sich
quasi als "Streetworker" registrieren kann und die von den Schulen dann
abgefragt werden kann (Web-Site?). Damit könnte eine Schule in ihrer
Umgebung den "LINUX-Freund-ihres-Vertrauens" ermitteln und ihn ggf.
sogar als Co-Dozenten einsetzen wenn der/die Informatiklehrer sich mal
nicht so firm fühlen.
Wer setzt sowas auf, wäre ein interessantes Projekt und ich wäre mit
Freuden dabei!!!
Gruß
hebi
--
Dirk Hebenstreit Tel :
+49-0177-2431470
HEBI D. Hebenstreit Buero-Informationstechnik
+49-033200-85997
Eschenweg 3 FAX :
+49-033200-85999
14558 Bergholz-Rehbruecke e-Mail :
dhebenstreit@xxxxxxx
--
Um aus der Liste ausgetragen zu werden, eine Mail an majordomo@xxxxxxxx
schicken, mit dem Text: unsubscribe suse-linux
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