Mailinglist Archive: opensuse-de (2762 mails)
| < Previous | Next > |
Re: Umlaute & Linux, a neverending story?
- From: Th.Garrels@xxxxxxxxxxx (Thorsten Garrels)
- Date: Wed Jun 02 09:53:41 1999
- Message-id: <Pine.LNX.4.05.9906021131070.620-100000@xxxxxx>
On Wed, 2 Jun 1999, Thomas Schwarze wrote:
=============================================================================
Hallo Thorsten,
Was fuer ein Thread. Aber ihr habt es geschafft: Nu bin ich neuGIERIG!
Ich habe mal folgendes ausprobiert - (analog zu der Anleitung aus dem
Original):
1111111111
=============================================================================
=============================================================================#cat > /ÄrgerÜ.txt
#mcopy /ÄrgerÜ.txt A:
#mount /floppy
------------------------------
#ls:
þrgerþ.txt <= hier zeigt Linux also den unter DOS richtigen Dateinamen
<= "korrekterweise" falsch an!
------------------------------
222222222
=============================================================================
=============================================================================#tar cvzf /test.tar.gz /floppy
#umount /floppy
#mformat a:
#mount /floppy
3333333333
=============================================================================
#tar xvzf /test.tar.gz
------------------------------
#ls /floppy
þrgerþ.txt <= ...hat sich also nichts veraendert!
------------------------------
#umount /floppy
------------------------------
#mdir a:
ÄrgerÜ.txt
so, ich weisz zwar nicht, ob Dir das nuetzt, aber wenn ich das richtig
verstanden habe, dann geht es doch darum, DOSen - Umlaute zu sichern
(tar) und sie -bei Bedarf- *richtig & korrekt* wieder zurueckzusichern.
Ich denke, dafuer waere diese Loesung brauchbar. D.h., wenn Du Dich damit
abfinden kannst, dasz die Namen, so lange sie im Linux-Archiv sind, etwas
"disabled" sind.
Dein Ansatz ist gut. Uns ist die Darstellung unter Linux tatsächlich
zweitrangig. Aber wie ich schon in einer anderen Mail geschrieben habe, wie
mache ich das mit z.B. 150.000 Dateien in 10.000 Verzeichnissen? Da ist mit
Diskette nichts mehr. Außerdem sollen die Dateien zur Sicherheit auf CD-ROM
gebrannt werden. Wie bringe ich mkisofs oder mkhybrid bei, daß es mit mcopy
zusammenarbeitet? Leider ist eine ISO9660 Datei ja schreibgeschützt, selbst
wenn ich sie mit loopback mounte.
Ich denke, Du hast mich falsch verstanden. mcopy diente in meinem
"Experiment" nur dazu, einen DOSen-konformen Dateinamen zu erstellen.
- Prinzipiell ist alles in "1" nur dazu *DEINE* Ausgangslage herzustellen
Dann wurden/werden die Files mir >tar< gesichert.
In Deinem Fall wuerde ich dann mit >split< auf 650 MB teilen, und mit
dd< oder >mkhybrid< auf CD-Brennen- Das habe ich in "2" beschrieben / getestet
... dann die Platte "versehendlich" geloescht, [oophs], ach nein, ich hab
ja noch das Archiv [grins]
- Also mit "3" zurücksichern
Im Prinzip geht es doch um folgendes:
Dieses Beispiel zeigt, dass Du mittels >tar< die Original-Files in den
DOSen sichern kannst, und *originalgetreu* zuruecksichern kannst. Denn tar
sichert die Namen zwar falsch (fuer Linux ="þ") aber er sichert sie auch
"falsch" zurueck => in den DOSen sind sie nach-wie-vor ok!
Das mit tar und splitt ist ziemlich "vorsinnflutlich", ich hab mir aber
noch keine weiteren Gedanken ueber eine "zeitgemaesse" Loesung gemacht, da
ich immer per Streamer sichere ;)
Falls Dir diese Loesung zusagt, koennen wir uns ja noch per PM
unterhalten.
--
mfg / With best regards,
Ciao
Mikey
-- --
==Wenn man nicht die Antwort auf etwas findet,
dann stellt man einfach die falschen Fragen!==
-- --
Thorsten Garrels * th.garrels@xxxxxxxxxxx * Wittmund / Germany
--
Um aus der Liste ausgetragen zu werden, eine Mail an majordomo@xxxxxxxx
schicken, mit dem Text: unsubscribe suse-linux
| < Previous | Next > |