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Re: Umlaute & Linux, a neverending story?
  • From: ChrUllrich@xxxxxx (Christian Ullrich)
  • Date: Wed Jun 02 10:40:01 1999
  • Message-id: <Pine.LNX.4.05.9906021238090.7772-100000@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>



On Wed, 2 Jun 1999, Thomas Schwarze wrote:

Ja, ist doch interessant, daß (dass) lediglich Ägypten an dem Phänomen
leidet. C:\Windows\Startmenü\ wird nämlich korrekt restauriert :-)
Könnte das vielleicht an dieser nicht nachzuvollziehenden Unart von Windows
liegen, den Anfangsbuchstaben einer Datei in Großbuchstaben zu bevorzugen?

Dann müßte der Kernel nämlich in der Art wie "SMB Win95 bug work-around"
gepatcht werden. Also "CP850 Win9x bug work-around" :-) Obgleich ich
nicht sicher wäre, ob das sinnvoll sei. Als ob es nicht wichtigeres gäbe...

es liegt nicht nur an dieser Datei. Es liegt daran, daß der Unicode 196 für
das
"Ä" unter DOS eine "persona non grata" (nicht erwünscht) ist. Daher besteht
auch keine Möglichkeit, eine Datei mit einem "Ä" zu bearbeiten. Das ist bei
einigen Umlauten so bei anderen anders. Das hängt vom Zufall ab, welchen 8-Bit
Code IBM seinerzeit für die Umlaute genommen hat und welcher 16-Bit Code heute
für die Unicode Darstellung verwendet wird.

Es liegt daran, daß Ägypten.bmp ein 8+3-Name ist, die Datei deshalb
keinen langen Namen hat. In Startmenü wird das ü nur im langen Namen
gespeichert, und das tut VFAT in Unicode. Im kurzen Namen (STARTM~1)
tauchen keine bösen Zeichen auf.


--
Christian Ullrich
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-- aber Sie werden sterben"

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