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Re: Linux Absturz: ganz einfach!!!
- From: B.Brodesser@xxxxxxxxxxxxxx (Bernd Brodesser)
- Date: Tue Apr 06 06:49:53 1999
- Message-id: <19990406084953.R28665@xxxxxxxxxxxxxx>
* Gerhard Sittig <Gerhard.Sittig@xxxxxxx> schrieb am 04.Apr.1999:
On Sun, 4 Apr 1999, Bernd Brodesser wrote:
Wenn die Anzahl der Prozeße nicht begrenzt sind, reicht es völlig, ein
while (1) {fork();} zu machen, um ein System zum Stillstand zu bringen.
Nein, damit werden erstmal nur viele Prozesse erzeugt, ...
Klar, ein Absturz im eigentlichen Sinne ist das noch nicht.
[Viel Richtiges von Gerhard]
Der Admin kann noch administrieren (wenn auch langsamer als
sonst, je nach Ausgangsprioritaet der Stinos) und wer sich
SEINEN account zumuellt und als normaler User nicht mehr auf
SEINEN Unfug reagieren kann, ist selbst schuld.
Hallo Gerhard,
ich habe obige Zeile mal als worst-case genommen. Wenn ich noch einmal
ein System administrieren müste, dessen Anwender ich nicht trauen
könnte[1], so würde ich mit obiger Zeile in einem Programm gepackt,
austesten wieviele Prozesse ich jedem Anwender zugestehen kann.
Vorsicht mit Deiner Aussage, daß der Admin noch administrieren kann.
Das System wird schon reichlich langsam. Und Prozesse killen geschieht
in linearer Zeit, wehrend neue in exponetialer Zeit erzeugt werden.
Ab einer gewissen Anzahl von Prozessen verliert das Killen also immer.
Vielleicht ist es eine gute Idee, solange die Prozesse noch gegen die
Wand (der max. Prozeßzahl pro User) fahren, ihre Priorität herab zu
setzen. Am Grundsätzlichen ändert das aber nicht. Exponetionelle
Prozesse gehen ab.
[1] Ab einer Useranzahl, jenseits von 10, wäre das bei mir immer der
Fall, und wenn es sich um den Rechner eines kontempativen Nonnenordens
handeln würde.
Bernd
--
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