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Re: max. gr&quot;osze einer ext2-partition?
  • From: mjacobs@xxxxxxxxxxxxx (Martin Jacobs)
  • Date: Tue Dec 01 21:32:38 1998
  • Message-id: <m0zkxPS-000Z2lC@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>



Hallo Daniel,

>
> welche maximale gr"osze kann eine ext2fs-partition haben?
>
> hetzes anwenderhandbuch meint dazu:
> maximale partitionsgr"osze ist 2 gigabyte,
> die erweiterung auf bis zu 3 terabyte ist in der
> struktur bereits vorgesehen. (was bedeutet das?)
> und: die maximale gr"osze einer datei betr"agt 16 gigabyte.
> (was auf einer 2-gigabyte-partition ja nicht viel sinn macht)
>
> hintergrund meiner frage:
> ich m"ochte einen linux-rechner mit einer 8-gigabyte-platte
> aufbauen und habe etwas gegen viele kleine partitionen, da
> man wegen falscher bedarfssch"atzung schnell an die grenze
> einer partition st"oszt.
>
>

Wie meine Vorredner bereits aufzeigten spricht technisch
nichts dagegen, alles (mit Ausnahme von SWAP) auf eine
Partition zu nehmen. Dennoch gibt es meiner Meinung nach gute
Gründe eine sorgfältige Partitionierung vorzunehmen.

Es ist guter Stil, im Zweig /usr keine variablen Daten
abzulegen, dafür ist /var da. Wenn /usr ein Mount-Punkt auf
eine eigene Partition ist, dann kann man diese per default
read-only mounten und ist sich, selbst als root, sicher, daß
man sich im Normalfall dort nichts versauen kann. Wenn man
dann mal was installieren muß, kann man über die
remount-Option im laufenden Betrieb den Zustand wechseln.

Das hat auch den angenehmen Nebeneffekt, daß man einmal öfter
nachdenkt. Dann braucht man auch nicht so viel und so oft zu
sichern, denn /usr verändert sich ja nur selten. Genauso
nützlich ist es /home als eigene Partition zu halten, dann
hat man vier Kategorien:

1. /usr ändert sich selten
2. /var sind System-Bewegungsdaten, teilweise
temporär, z.Bsp. Spool-Daten
3. /home hochvariabel und wichtig bei der Sicherung.
4. Rest, Konfiguration, verändert sich nur langsam.

Ich weiß, keine Regel ohne Ausnahme, aber so als Richtschnur
brauchbar.

Grüße

Martin


--
Martin Jacobs * Windsbach * 100.179370@xxxxxxxxxxxxx
--
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schicken, mit dem Text: unsubscribe suse-linux


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