Mailinglist Archive: opensuse-de (2675 mails)
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Re: Weil ich's grad gelesen hab.....
- From: B.Brodesser@xxxxxxxxxxx (Bernd Brodeßer)
- Date: Thu Aug 27 17:30:42 1998
- Message-id: <98082720191302.01050@brod>
Hallo Erhard,
vielen Dank für Deine Aufklärung. Ein paar Fragen dazu hab ich aber
noch.
Am Thu, 27 Aug 1998 schrieb Erhard Schwenk:
[...]
>zu tun. Es könnte z.B. eine Software sein, die die Festplatten nach Viren zu
>durchsuchen scheint, in wirklichkeit aber alle Daten an billyboy@m$.com
>schickt <g>.
Hört sich so echt an. Gibts das wirklich? Ist das nicht kriminell?
>
[...]
>Abwehrmaßnahmen sind aber auch bekannt:
[...]
>* einen Bogen um Windows machen (die Umgebung ist nun wirklich derart anfällig)
><g>
Können Vieren oder Trojanische Pferde in Windows auch LINUX gefährden?
>* REGELMÄSSIG DATEN SICHERN (das ist die wichtigste maßnahme)
Mein größtes Problem. Ich habe kein Bandlaufwerk. Zur Sicherung
stehen mir nur Disketten zur Verfügung. Was soll ich sichern? Ich
sichere von Zeit zu Zeit mein Home-Verzeichniss und /etc. Gibt es
sonst noch wichtige Dateien die gesichert werden müssen? /usr zu
sichern ist doch nicht nötig? Hab ich doch alles auf CD. Die
Fehlermeldungen in /var/log nützen mir doch auch nichts. (Die die
mir z.B. nach einem Systemabsturz helfen könnten, sind warscheinlich
sowieso nicht dabei.)
Bringt es etwas, auf eine normalerweise nicht gemountete Partition zu
siechern?
[...]
>> Selbst wenn ich die Quellen nehme, wer überblickt z.B. den Kernel noch
>> vollständig? Kann da nicht über den ganzen sourcen verstreut irgend
>> etwas Böses sein, das auf eine geheimnissvolle Weise zusammenarbeitet?
>
>Schon möglich, aber unwahrscheinlich. Viren müssen sehr klein sein, um nicht
>aufzufallen - da kann man nicht viel verteilen.
Ja klar. Ich meinte nur, wenn sie an einem Stück sind fallen sie
sicher auf, aber mal hier eine Variable gesetzt, von der keiner weiß
was sie soll und da mal ein Vergleich durch dem keiner durchblickt,
das fällt doch gar nicht auf.
>> Wo kann man seine Paranoia behandeln lassen?
>
>bei jedem guten Psychiater gegen all dein Geld <g>.
Heißt das ich krig noch was raus? ;-)
>> Die größte Gefahr sehe ich im eigenen DAUismus:
>># rm -rf /
>> (Warnung an alle Kinder: Bitte nicht nachmachen!)
>
>Macht eigentlich nur als Superuser echte Probleme.
Bin ich mir nicht so sicher, ist /usr gelöscht, so kann ich
neuinstallieren. Dauert, aber geht. Ist meine neuste Kreation
versehentlich gelöscht worden, so liegt das letzte Backup garantiert
zu lange zurück. :-(
>> Wie kann ich es vermeiden als Superuser zu arbeiten? Ist das Sinnvoll?
>
>Leg dir nen User an und arbeite als root nur, wenn Du Systemarbeiten machst.
>Zum normalen Arbeiten (E-Mails lesen, Office-Anwendungen, Spielen) nimmst du
>besser den User.
Das ist klar. Für meine kleine Maschiene, an der ich König bin,
reichts auch. Andererseits habe ich auch schon mitbekommen, daß an
wirklich wichtigen Maschienen fast nur als Superuser gearbeitet wurde.
Das waren alles Systemarbeiten. Was macht ein Administrator auch
sonst? Wenn da einem mal so ein böser Fehler unterlaufen wären, so
könnte das Millionen kosten.
Nochmals vielen Dank für Deine Hilfe.
mfg
Bernd
--
Um aus der Liste ausgetragen zu werden, eine Mail an majordomo@xxxxxxxx
schicken, mit dem Text: unsubscribe suse-linux
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